Die Weißbier-Elite im Test

TitelAuch wenn jetzt zum Oktoberfest das gleichnamige, kräftiger eingebraute Hell im Ausschank ist, gibt es wohl keinen anderen Biertyp, der so stark mit Bayern in Verbindung gebracht wird wie Weißbier. Weißbier ist nicht wirklich weiß, zumal es auch “Dunkle Weiße” mit Röstmalz gibt, es besitzt jedoch immer einen erheblichen Anteil an Weizenmalz. Interessanterweise wurde ausgerechnet im berühmten Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 Weizen als Brauzutat quasi verboten – als Brotgetreide sollte es der Ernährung der Bevölkerung dienen. Nur ein findiger Juristentrick sorgte dafür, dass Weizenbiere weiterhin gebraut werden konnten. Weiterlesen

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Besser als Mirabell? Sieben Mozartkugeln im Test

TitelWolfgang Amadeus Mozart dürfte einer der berühmtesten und beliebtesten Menschen sein, die jemals auf diesem schönen Erdenrund gelebt haben. “Beliebt” allerdings weniger in persönlich-privater Hinsicht, denn auch unter den älteren Mitbürgern gibt es mittlerweile nicht mehr viele, die sich daran erinnern können, wie sich das Wolferl wirklich benommen hat. Nein, Mozart ist ein klingender, schwingender, bauschig-flauschiger Erinnerungsname, und man kann unzählige ansonsten triviale Produkte dadurch aufhübschen, dass man ihnen die Bezeichnung “Mozart-” voranstellt. Solltet Ihr demnächst wieder nach Salzburg kommen, könnt Ihr Euch ja einmal den Spaß machen, das gedanklich am weitesten vom echten Mozart entfernte Ding zu finden, das unter seinem Namen angepriesen wird. Weiterlesen

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Großer kaputter Wein: Olivier Pithons “La D18”

Alter WeinstockNun bin ich ja kein Weinhändler und kann solche Sachen nur aus zweiter Hand berichten. Des Öfteren habe ich aber von solchen Weinhändlern gehört, dass Kunden zu ihnen gekommen seien, um sich über einen (meist ohne Beratungswunsch) gekauften Wein zu beschweren. Der sei nämlich “kaputt”, “verdorben”, “hinüber”. Nach kurzer Zeit stellt sich dann heraus, dass die Verdorbenheit des Weins prinzipiell darauf beruht, irgendwie Sauerstoff eingesogen zu haben und damit jedenfalls nicht mehr “lecker” und “fruchtig” zu sein. Weiterlesen

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42 große Rieslinge an einem Nachmittag

TrockensommerAls ich mit dem Zug das Rheintal zwischen Bingen und Bonn entlang fuhr, da wurden mir auf einmal die Risiken bewusst, die ein gewöhnlicher Binnenschiffer täglich eingeht: Der Rhein hat sich ja nicht nur mit Ecken und Kanten in das Schiefergebirge hineingefräst, sondern dieselben Ecken und Kanten setzen sich unter Wasser genauso fort. Normalerweise erahnt man das nur anhand der Bojen, die die Fahrrinnen anzeigen. In diesem so unglaublich trockenen Sommer aber ragen die Felsen bei Niedrigwasser gefährlich aus den Fluten. So ähnlich muss es wohl im Jahr 2003 gewesen sein, als der Rhein ebenfalls (minimal übertrieben) einem Rinnsal ähnelte und die Trauben an den Rebstöcken verdorrten. Weiterlesen

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Aus Versehen gut gegessen

1 TitelHatte ich den Sommer 2015 eigentlich schon als “offiziellen Sommer des Alpenvorlands” ausgerufen? Mir ist so, als wäre diese Bezeichnung nie passender gewesen als in diesem Jahr. Kein Salzburger Schnürlregen, sondern wunderbar milde Sommernächte. Trocken zwar auch für die Gegend, aber nie so heiß wie woanders, so steppenhaft wie in Leipzig oder so drückend wie in Karlsruhe. Eigentlich wäre ich an diesem Ausflugstag sogar mit einem mediokren Schweinsbraten zufrieden gewesen. Weiterlesen

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Für einen Tag ins Trentino

TitelEine Schnapsidee. Gestern hatte ich gesehen, dass das Wetter am Wochenende auf der Südseite der Alpen schön sein würde, und jetzt, Samstag früh, bin ich unterwegs ins Gebirge. Wegen des Staus an der Brenner-Mautstation habe ich die Bundesstraße genommen und stecke jetzt mitten im Zweitakter-Geknattere aller Zündapp-Fanclubs der Welt, die offenbar heute ihr weltgrößtes Revivaltreffen genau hier auf dieser Straße veranstalten. Was ich in dem Moment noch nicht weiß: Natürlich wird der kleine Ausflug anstrengend, aber er wird auch großartig, und er wird sich total lohnen. Weiterlesen

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