Eine Woche durch Yorkshire

Yorkshire

Yorkshire in Nordengland kann, wenn man ein wenig recherchiert, ganz erstaunliche Dinge vorweisen. Den ältesten Pub Englands zum Beispiel, in dem seit über 1.000 Jahren stilles Bier gezapft wird. Den größten Mann Englands, den ältesten Fußballclub, jede Menge Geister und Geheimnisvolles, Ruinen und Moore, und einstmals 90 Prozent des kommerziell angebauten Rhabarbers. Vor allem aber ist Yorkshire die mit Abstand größte englische Grafschaft und besitzt vielfältigste Natur- und Kulturschönheiten. Das wissen auch die 40 Millionen Besucher:innen, die jährlich nach Yorkshire kommen. Einer davon bin diesmal ich.

Harrogate – Yorkshire-Ideal

Yorkshire Harrogate

Wenn ich ehrlich bin, hatte ich Harrogate als Stadt nie besonders wahrgenommen. Der Name erinnerte mich an irgendwas. Tatsächlich war es im Jahr 1982, da Nicole aus dem Saarland hier zum ersten Mal den Grand Prix d’Eurovision de la Chanson für Deutschland gewann. »Ein bisschen Frieden« hieß das Lied, was angesichts des für 99,9 Prozent der Menschheit völlig unnötigen und nur Leid verursachenden Kriegsgetreibes tatsächlich doch mal eine gute Idee wäre.

Harrogate selbst wurde mehrfach zur lebenswertesten Stadt Englands gekürt, und ich merke schnell, warum das so ist. In einer halben Stunde ist man mit Zug oder Bus in der Großstadt Leeds. Oder in derselben Zeit in den Dales und bei den verwunschenen Ruinen. Es gibt eine kleine Fußgängerzone mit allen bekannten Marken, die man in England so sucht, Pubs, Restaurants und Tearooms. Und als altes Heilbad kann Harrogate auch einen schönen botanischen Kurpark und allerhand nettes Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert vorweisen.

Yorkshire Bettys Tea Room Harrogate

Wer einen superklassischen »Afternoon Tea« zu sich nehmen möchte, sollte zu Bettys Tea Room gehen. Oder vielmehr vorher reservieren, denn es ist eigentlich immer komplett ausgebucht. Der Afternoon Tea erscheint zunächst für das Gebotene objektiv viel zu teuer. Aber der Pianist klimpert, die Bedienungen sind ungemein liebenswert, und auch ansonsten ist es hier so gemütlich, so wonderful, cozy, lovely, darling, dass es sich total lohnt.

Yorkshire Winter Gardens Pub Harrogate Wetherspoon

Auch dieser Ort lohnt einen Besuch, die ehemaligen Winter Gardens, von der Wetherspoon Group zu einem extrem gut laufenden Pub umfunktioniert. Und so trifft sich die Working Class nach Feierabend um 17 Uhr hier, trinkt wahrhaft bekömmliches Bier und freut sich über die günstigen Preise für das Curry of the Day. Dank Brexit gibt es zwar kaum noch Servicekräfte, aber dank App-Bestellung kommt alles samt Rechnung quasi auf Knopfdruck.

Die Schönheiten der Umgebung

Yorkshire Brimham Rocks

Harrogate ist wie gesagt auch ein idealer Ort, um etliche Attraktionen von North Yorkshire mit dem Auto anzusteuern. Ein paar Kilometer nördlich der Stadt beginnen die Yorkshire Dales, zunächst sanft mit dem Nidderdale. Aber dafür gibt es mit den Felsformationen der Brimham Rocks und unzähligen Wanderwegen ein Ziel, das Kletterern, Hikern und Familien gleichermaßen gefällt.

Yorkshire Fountains Abbey

Viel Zeit sollte man sich beim kulturellen Highlight der Gegend lassen. Der National Trust hat nämlich die Ruinen der Fountains Abbey und den Studley Royal Water Garden sowie den angrenzenden Park mit freilaufendem Rotwild und uralten Kastanienbäumen zu einer einzigen Besuchsstätte umgewandelt. Wer kein National Trust-Mitglied ist, zahlt einen heftigen Eintrittspreis, findet dann aber auch eine ungeheuer weitläufig gestaltete Landschaft von berückender Schönheit.

Die Abtei wurde im Jahr 1132 gegründet und trat drei Jahre später den Zisterziensern bei. Ohne Dach und dadurch mit noch stärkerem Naturbezug, kommt sie der zisterziensischen Philosophie vielleicht sogar am nähesten. Jedenfalls sind die Gebäude selbst bereits ausgedehnt und bieten zwischen Wald, Wiese und Bach immer wieder tolle Anblicke. Im Herbstnebel könnte ich mir das Ensemble ebenfalls sehr gut vorstellen. Im Sommer lohnt es sich aber, nur an einem sonnigen Tag herzukommen. Ist einfach wie schöner fürs Umherstreunen.

Yorkshire Studley Royal

Mit dem Fotoapparat lässt sich der Zauber des Wassergartens von Studley gar nicht richtig festhalten. Man bräuchte einen Rundumblick, den sanft federnen Rasen unter den Füßen und die Überraschungen, mal ein Türmchen hier oder einen Fasan da aus der Landschaft auftauchen zu sehen. Ich hatte befürchtet, dass es hier voller wird, aber neben der Nicht-Ferienzeit filtern sicher auch die prohibitiven Eintrittspreise von 25 € pro Erwachsenem.

Die Hauptstadt York

Yorkshire York Minster

York heißt die Hauptstadt von Yorkshire, welch Überraschung. York selbst kann man ohne Eintritt betreten, was bedeutet, dass sich Menschenmassen wie samstags vor dem Schlenkerla durch die mittelalterlichen Gassen drängen. Großes kunsthistorisches Highlight ist der York Minster, wieder teuer, aber auch wieder selbst für Vielkirchbesucher ein echtes Vergnügen. Mir gefallen die gewagten Deckenkonstruktionen der englischen Kirchen ja ohnehin, hier im Kapitelhaus noch lichtdurchflutet dank der hohen Fenster. Überhaupt die Fenster: Das Five Sisters Window besitzt am unteren Rand noch Glaskunst aus normannischer Zeit, und auch sonst gibt es unglaublich viel zu entdecken.

Yorkshire York Shambles

Das gilt auch für die engen Gassen der Shambles, wenngleich in völlig anderer Hinsicht. Bei nicht wenigen Läden gibt es extra Abstellmöglichkeiten für Hexenbesen, denn jene erwartet man offenbar hier in großer Zahl. Wer also auf der Suche ist nach farbigen Geistern oder Harry-Potter-Andenken, findet in York sein Paradies. Für alle anderen könnte es an der Zeit sein, bei dieser Gelegenheit eines meiner Lieblingsbücher zu lesen, »In Search of the English Eccentric« von Henry Hemming.

Yorkshire Nunnington Hall Pfau

Ein bisschen exzentrisch wird es auch beim Besuch der Herrenhäuser in der Nähe von York, hier beispielsweise Nunnington Hall. Wie sich den Wandteppichen entnehmen lässt, waren Pfauen schon seit längerer Zeit geschätzte Gartengäste. Der Garten von Nunnington Hall ist vergleichsweise bescheiden, aber mit viel Liebe und bewusster Wildwuchspräsenz einfach ein wunderbarer Ort, um ein bisschen auszuspannen vom Trubel.

Wein und andere Getränke aus Yorkshire

Yorkshire Heart Winery

Was ich vor drei Jahrzehnten bei meinem ersten England-Besuch (nach London im Nachtbus von Rainbow Tours, those were the days…) nie gedacht hätte, die globale Erwärmung hat es möglich gemacht: Weinbau in Yorkshire. Neun echte Weingüter soll es geben, und auf einem davon war ich, Yorkshire Heart. Es gibt dort auch eine Brauerei und – wie eigentlich immer bei Weingütern in Nicht-Weingegenden – viele andere touristische Aktivitäten. Yorkshire Heart baut 20 Rebsorten an, alles ist beschildert, und der English lawn in den Rebzeilen lässt einen wirklich staunen. Auch wenn Hybriden und Piwis wie Seyval Blanc, Rondo oder Solaris dominieren, gibt es durchaus auch Pinot Noir.

Ausgerechnet den kann ich dann aber im Shop nicht kaufen. 2024 sei ein so schwieriges Jahr hier gewesen, dass sie nur eine winzige Menge der empfindlichen Rebsorte eingebracht hätten. Bei Fodder, dem Supermarkt für regionale Produkte in Harrogate, finde ich dann aber zumindest einen Yorkshire-Pinot Noir von Laurel Vines. Allerdings musste auch hier der Jahrgang 2024 mit Trauben aus Südengland ergänzt werden.

Getränke neu & traditionell England

Traditionell trinkt man natürlich eher Bier in Yorkshire. Theakston ist einer der alteingessenen traditionellen Brauer. Ein abspenstiger Spross der Familie eröffnete dann mit Black Sheep eine der kleinen unabhängigen Real Ale-Brauereien. Unter jenen gilt Timothy Taylor mit seinem Landlord vielleicht als das englandweit am besten verbreitete Exemplar. Ich liebe die englischen Biere vom Fass in all ihrer Ungespundetheit, und wer sich bei einem Best Bitter an manch untergärigen Bruder aus der Fränkischen Schweiz erinnert fühlt… Nun ja, Zufall. Aber ein guter.

Ansonsten haben mir die englischen Supermärkte mit ihrer großen Auswahl an Dosen mit durchaus ernstzunehmenden Weinen und RTDs gezeigt, in welche Richtung es auch bei uns gehen könnte. Stichwort: kleinere und leichtere Gebinde für eine junge Klientel ohne SUV auf dem Parkplatz.

Whitby, das Tor zur Neuen Welt

Yorkshire Whitby

Yorkshire, das sind aber nicht nur Dales, Moore, Abteilen und Herrenhäuser, sondern das ist auch die Küste. Eine ausgesprochen felsige, ganz anders als alles andere, was sich weiter südlich an der Nordsee entlangzieht. Diese Buchten haben den Aufbau einstmals berühmter Häfen begünstigt. Die wichtigste alte Hafenstadt ist sicherlich Whitby. Gegründet wurde die in Ruinen über der Stadt stehende Abtei bereits im Jahr 657, der Hafen erlangte erst viel später seine Bedeutung. James Cook ließ seine Schiffe hier bauen, bevor es an die große Südseetour ging.

Whitby Singing Kettle & Roly's Fudge

Heute ist Whitby ein Ort mit alten Häusern, vielen Möwen und wunderbaren Aussichten. Ähnlich wie in York möchte ich allerdings weder am Wochenende noch in den Ferienmonaten in Whitby sein. Dank des Tourismus gibt es aber auch sehr nette Ort wie eine Niederlassung von Roly’s Fudge, das mir in seiner leicht bröseligen Art von allen probierten Fudges am besten geschmeckt hat.

An dieser Stelle bietet sich die Gelegenheit, meine Leidenschaft für das Full English Breakfast kurz anzureißen. Früher haben wir oft nur solche B&Bs gebucht, in denen morgens die warme Vollmahlzeit angeboten wurde. Auch in Business-Hotels bei Tagungen versuche ich gern, meinen Teller mit Rührei, Bohnen und Würsten zumindest in die Nähe eines Full English zu bringen. Dabei frühstücke ich zu Hause überhaupt nicht üppig, aber solche Widersprüche muss man aushalten. In Whitby jedenfalls bietet der Singing Kettle eine wunderbare Möglichkeit, ab 5:30 Uhr des Morgens einen heißen Tee mit Milch und einen kräftigenden Teller zu sich zu nehmen. Nach zwei Tagen, an denen man vor 7 Uhr erscheint, wird man bereits in die lokale Stammkundschaft einbezogen.

Meerestiere in Whitby

Whitby The Magpie Café

Noch ein großartiger Ort für typisch englische Kulinarik. Das Magpie Café ist mit einem Fischgeschäft zusammengeschlossen, was bedeutet, dass es hier täglich wirklich frischen Fisch gibt. In einem Review-Portal schrieb eine Frau, das sei der beste Fish & Chips gewesen, den sie je gegessen habe. Tatsächlich ging es mir ähnlich, ohne Übertreibung. Frisch und saftig der Haddock, fein und knusprig die Panade, da ließ ich sämtliche Saucen-Angebote stehen.

Whitby Crab

Während die Fische draußen auf dem Meer gefangen werden, sucht man in unmittelbarer Küstennähe vor allem nach Krustentieren. Hummer und Langusten spielen eine große Rolle, entsprechende Körben stehen auf den Fischkuttern und an Land. Bei Flut versuchen sich vor allem Jugendliche am Kai daran, die Whitby Crab zu »angeln«, einen Taschenkrebs. Wer dem eine Weile zuschaut, wird feststellen, dass es sogar erstaunlich gut funktioniert. Der aufregendste Teil mit viel Juchen besteht darin, das Krebstier aus dem Netz in den bereitstehenden Plastikeimer zu bugsieren.

Entlang der Yorkshire Coast

Yorkshire Wandern

Whitby ist nicht nur die größte Stadt der Yorkshire Coast, wenn man das ganz am Eingang der Felsküste befindliche Scarborough nicht mitzählt. Es ist auch die einzige. Ansonsten lassen die Felsen nur einer Handvoll kleinerer Siedlungen Platz. Dafür gibt es ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen mit Meerblick, sowohl für den kleinen Walk nach dem Afternoon Tea als auch für Fernwanderer. Der Cleveland Way führt beispielsweise als große Rundstrecke die gesamte Küste entlang und zurück über die Moore. Jetzt im Mai erscheinen die Moore eher trist braun, die ginsterblühende Küste hingegen wunderbar.

Yorkshire Coast Kegelrobben

Bei Ravenscar gibt es eine dauerhaft 300 bis 400 Tiere starke Kolonie von Kegelrobben und Seehunden. Weil der Küstenweg hinab vor einiger Zeit abgerutscht ist, kann man jene nur mit Teleobjektiv oder Fernglas von weiter oben beobachten – wahrscheinlich auch ganz gut so. Fahrten mit Ausflugsbooten, die auch die vorgeschriebene Entfernung einhalten, finden aber weiterhin statt.

Yorkshire Robin Hood's Bay

Schließlich gibt es noch einen winzigen Küstenort namens Robin Hood’s Bay. Woher der Name stammt, weiß man nicht genau, außer das er schlicht gar nichts mit dem Robin Hood zu tun hat, den Reichen nahm, den Armen gab (Lupinen, wie man mittlerweil weiß). Möglicherweise stammt er aus dem Altenglischen, das Waldgeister als »Robins« bezeichnete. Wer unten zum Meer möchte (und das möchten alle), muss sich darauf einstellen, lang und steil hinunter und nachher auch wieder hinauf zu gehen. Der Ort ist nämlich für den motorisierten Besucherverkehr gesperrt. Unten gibt es ein Pub (The Bay Hotel) direkt am Meer, und man kann mit Glück Fossilien finden. Eis vom Eismann gibt es auch, wobei jener die Offroad-Fähigkeiten seines Vehikels durchaus optimistisch einschätzt.

Was macht eigentlich die Middle Class?

Middle Class England

Wer sich fragt, was die Middle Class macht, gehört ihr wahrscheinlich selbst an. Angeblich handelt es sich um eine aussterbende Gattung, immer stärker beansprucht von der Pflicht, die ganzen nicht mehr funktionierenden gesellschaftsstützenden Systeme zu erhalten. Klar, denn die unten haben nichts, und die wirklich Vermögenden geben nichts. So lange es sie also noch gibt, die Middle Class, tut sie genau das, was wir hier tun. Sie reist durch Yorkshire, erfreut sich an Kultur und Bildung und daran, das in Buchgeschäften wie dem Waterstones immer ein Tisch mit »Smart Thinking«-Werken bereit liegt. Da gibt es Themen wie die soziale Bedeutung von Fußballtrikots, eine Reise entlang der Fernstraße A1 oder auch Epic Cities von Sam Sedgman (habe ich mir voller Begeisterung gekauft, weil es so sehr auf dem Wunschzettel des zwölfjährigen Matze gestanden hätte). Bücher zum Staunen, Lernen, Unterhalten.

Was insbesondere die ländliche englische Mittelschicht charakterisiert, ist ihre Hundeliebe. Ich habe noch nirgends so viele, in aller Regel freundliche Hunde von sehr klein bis besonders groß gesehen wie bei den Ausflügen in Yorkshire. Vielleicht liegt das auch daran, dass in England »well-behaved dogs« fast überall willkommen sind. Oder sagen wir: Es steht so auf den Schildern.

Waitrose

Wo man die Middle Class noch finden kann, ist beim bewussten Einkauf von Lebensmitteln. Den lokalen Supermarkt Fodder habe ich ja schon erwähnt. Ebenfalls ein guter Ort: die Marks & Spencer Foodhall in den Innenstädten. Vor allem sind es aber die Filialen der Supermarktkette Waitrose (& Partners), die man als mittelschichtiger Food Lover aufsuchen muss. Es gibt beispielsweise großartige Milchprodukte, und am Ausgang kann man per Jetoneinwurf immer mit abstimmen, welches Community-Projekt umgesetzt werden soll.

English Garden

Was das ländliche England der Middle Class vor allem prägt, das sind die wunderbaren Gärten, die gerade so halbverwildert aussehen, als könnte das Arrangement auch zufällig geschehen sein.

Wovon wir hier nicht sprechen, wenn wir alles ein bisschen romantisieren: verrostete und enge Rohre im Abflussystem, wackelige elektrische Leitungen, knarrende Böden, Risse in den Wänden und Waschbecken ohne Mischbatterie. Auch das ist England, und da die EU ebenso weit entfernt scheint wie der warme Wasserhahn vom kalten, scheint sich das auch nicht zu bessern…

British Birdwatcher

Rotkehlchen Robin

Zum Abschluss noch drei Vögel, die ich fotografiert habe, weil die (ältere) ländliche Middle Class das hier auch immer tut. Oben das Rotkehlchen, auch ein Robin, der inoffizielle Nationalvogel Englands. Zutraulich und nett, alle lieben es.

Fasan Pheasant

Der Fasan hingegen ist der Vogel, bei dem man vor allem aufpassen muss, ihn in seiner Bräsigkeit und Fehleinschätzung nicht zu überfahren. Sieht wunderbar und exotisch aus (ist es natürlich auch), leicht retardierter Landadel.

Dohle Jackdaw

Und hier noch der Jackdaw, die Dohle, der schlaueste Vogel in englischen Gärten, Parks und Städten. Schaut immer genau hin und weiß einfach, wie’s läuft.

Wie bin ich nach Yorkshire gekommen?

London Stansted

Wenn ihr jetzt auch nach Yorkshire reisen und es genau wie ich machen wollt, müsst ihr leider eine sprichwörtliche Kröte schlucken. Es handelt sich dabei um einen Flug mit Ryanair, und das auch noch zu einem weit von Yorkshire entfernten Flughafen. Von Nürnberg aus geht es nämlich nur nach London-Stansted. Da muss man dann viel Zeit und Nerven einplanen. Erst für Flug und Einreise, dann für den Pendelbus zum Mietwagen-Center, und schließlich noch für die Fahrt mit dem Rechtslenker und Linksschalter in Richtung Norden. Wer es besser hat, fliegt nach Manchester. Das geht von sieben deutschen Flughäfen aus. Oder gar von Berlin nach Leeds.

In jedem Fall fand ich es großartig, nach übertrieben langer Zeit endlich mal wieder in England gewesen zu sein. Wer noch weitere Motivation braucht, ich selbst hatte schon einmal zehn gute Gründe als Argumentationshilfe angeführt.

Und damit hoffe ich, dass ihr mir die beträchtliche Blogpause nicht übel genommen habt. Nächste Woche geht es wieder munter weiter…

Dieser Beitrag wurde unter Food, Natur, Unterwegs abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.