Deutschlands wurzelechte Gemischte Sätze – die allerletzten

Titel“All your freaks out there, put your hands in the air and say yeah!” Ich sage es lieber einmal gleich, bevor irgendjemand unvermittelt auf “Weiterlesen” klickt: Dies ist kein normaler Blogartikel, den man sich aus Spaß am geschrieben Wort so nebenbei zwischen zwei Bürotelefonaten reinzieht. Ich war nämlich bei einer Veranstaltung, die es in dieser Form vorher noch nie gegeben hat. Aus diesem Grund und natürlich auch deshalb, weil mir das Thema selbst am Herzen liegt, habe ich mich dazu entschlossen, ALLES zu dokumentieren. Wer an diesem Abend nicht dabei war und auch nicht der Ultra-Wein-Nerd ist, dem biete ich zwei Möglichkeiten an: Entweder Ihr scrollt einfach runter bis zum Fazit. Oder Ihr stillt Eure Neugier, indem Ihr vernünftige Posts von dieser Veranstaltung lest. Dies könnt Ihr bei Christoph auf dem Blog oder in seinem FAZ-Beitrag tun, bei Marqueee oder (demnächst) beim Weinkaiser. Für alle Unersättlichen geht es jetzt hier weiter. Weiterlesen

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Bergwein: Les Crêtes Fumin 2007 aus dem Aostatal

Titel (2)Dies ist ein kleiner Wartepost. Ich warte nämlich auf die restlichen Infos, die ich brauche, um einen Artikel über die Weinprobe mit den wurzelechten Gemischten Sätzen schreiben zu können. Derweil vertreibe ich mir und Euch ein wenig die Zeit mit einem Wein, der irgendwie fast zum anderen Thema passen würde. Wie bei den wurzelechten Gemischten Sätzen handelt es sich hier nämlich um eine seltene, alte, autochthone Rebsorte, die es nur noch auf 17 ha Rebfläche im italienischen Aostatal gibt. Wie Ihr vielleicht wisst, habe ich ein gewisses Faible für das Seltene, Individuelle, halb Vergessene – kurz: für die wunderbare Vielfalt unserer Welt, deren Erhalt wir uns doch bitteschön auf die Fahnen schreiben sollten. Weiterlesen

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Unterwegs in den Welten: die Top 3 meines Jahres 2012

TitelPersönliche Jahresrückblicke sind eine gute Sache. In jedem Fall für den Ersteller, denn wann sonst nimmt man sich die Zeit, das ganze Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen? Da ich kein klassisches Tagebuch führe, habe ich mich für diesen Artikel erst einmal durch tausende von Fotos geklickt. Dass 2012 ein ganz und gar ungewöhnliches Jahr war, hatte ich irgendwie noch dunkel in Erinnerung. In der ersten Jahreshälfte kam es mir manchmal so vor, als könnte ich selbst mit dem Auslegerboot vom Titelfoto über die Ozeane driften. In der zweiten Hälfte folgte dann ein wenig die Rache mit viel blogfremder Arbeit, aber einem guten Ankommen in Nürnberg – meiner neuen Basisstation. Weiterlesen

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Weihnachtsbraten 2012

Rumänische Kartoffeltaler

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By the sea

1 - Titel Folkestone Sonnenaufgang“Oh…eh, Merry Christmas!” So begrüßt uns unser Landlord, als wir zur Tür eintreten. Dabei betrachtet er mit sichtlicher Verwirrung die zusammensteckbaren Teile des Plastik-Weihnachtsbaums in seinen Händen. “Bis zur Christmas Party muss ich das Prinzip spätestens begriffen haben, denn dann ist der alte Kasten hier ausgebucht, und die Leute wollen halt eine schöne Dekoration, wenn sie ihren Punsch trinken!” Nach Folkestone, liebe Freunde, reist man als Besucher vom Kontinent nicht. Ganze neun Meilen haben wir seit der Fähre von Dover geschafft. Folkestone ist im besten Fall Durchgangsstation. Da hilft es wenig, dass man von hier bis nach Frankreich blicken kann, dass einem das Meer direkt zu Füßen liegt und offenbar noch nicht einmal, dass die Unterkünfte hier außerhalb der Saison nur die Hälfte des sonst in England üblichen Preises kosten. 35 £ haben wir für unser Doppelzimmer mit Meeresblick bezahlt. Weiterlesen

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Vins Vivants im Gasthaus Braun

TitelIch kannte mal eine Frau, die jeden Morgen ein Glas Apfelessig trank. Ich glaube, sie tat das, um ihr Inneres zu reinigen. Von Genuss konnte dabei keine Rede sein. Aber um der guten Sache willen müsste man sich halt ein bisschen quälen, meinte sie. Als ich neulich mit ein paar Weinprofis zusammen saß und diese eigentlich total banale Mini-Anekdote zum Besten gab, schrie die ganze Mannschaft spontan: So eine trinkt heute bestimmt Vin Naturel! Da haben wir’s, liebe aufgeschlossene Weinliebhaber, so denken die professionellen Weinnasen über das Zeug, das Ihr Euch an diesem schönen Abend im Gasthaus Braun zu Nürnberg hinter die Binde gegossen habt: essiggewordene Brühe, die man sich entweder antut, weil man komplett ahnungslos ist – oder (fast noch schlimmer) fanatisch und verblendet. Weiterlesen

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