
Die ersten Januartage sind ja traditionell eine gern genutzte Gelegenheit, das vergangene Jahr ein wenig Revue passieren zu lassen. Je nach Neigung kann man dabei Hitlisten erstellen oder auch vorgreifen. Nach dem Motto, »was ich 2022 schon wieder nicht geschafft haben, jetzt aber 2023 konkret angehen werde«. Ich möchte diesmal nicht so etwas wie die Tops des Jahres in verschiedenen Rubriken aufzählen, sondern ein ganz bestimmtes Ereignis herausgreifen. Eines, dem (so ist das immer bei besonderen Ereignissen) der Zauber des Ephemeren innewohnt. Einmal erlebt, vergangen, vorbei. Aber für immer im Gedächtnis geblieben. Mein Weinerlebnis des Jahres 2022 war nämlich die Probe von 100 Spätburgunder-Jahrgängen aus dem Assmannshäuser Höllenberg. Weiterlesen





