
Im Sommer des Jahres 2010 habe ich in Köln-Ehrenfeld gewohnt. Um die nächste Straßenecke gab es einen Laden, »La Vincaillerie«, der angeblich vin naturel im Angebot hatte. Ich ging also hin, aber sie hatten noch gar nicht eröffnet. Stattdessen schleppte Inhaberin Surk-ki Schrade (die jetzige Chefin des Weinsalon Natürel) gerade Flaschen in einen Kühlcontainer, den sie gemietet hatte. Also half ich ihr dabei. Surk-ki lebte zur Hälfte in Frankreich und meinte, da sei die Naturwein-Bewegung schon richtig groß. In Deutschland würde noch absolut niemand sowas machen. Sie hätte schon so viel rumgefragt, aber: Nada. Heute, wir springen flugs ins Jahr 2024, stellen Winzer:innen aus Deutschland die größte Gruppe beim Weinsalon Natürel. Einige davon habe ich mir angeschaut. Weiterlesen





