
Rosé-Weine haben mit zwei Vorurteilen zu kämpfen: erstens ihrem Erfolg, zweitens ihrem Ruf. Es ist richtig, dass Rosé und Schaumwein die beiden Kategorien sind, die in den letzten Jahren weltweit den stärksten Zuwachs bei Herstellung und Absatz hingelegt haben. Es ist aber genauso richtig, dass gute Restaurants in ihren Weinkarten zwar Seite um Seite Rot- und Weißweine auflisten, dem Rosé aber meist nur ein verschämtes Eckchen zugestehen. Ist halt ein Spaßwein, ein Sommergetränk, für Ahnungslose, Brangelina-Fans, knapp oberhalb von Alkopop. Was hier und heute in Bonn allerdings auf den Tisch kam, ist dazu geeignet, sämtliche, in Großbuchstaben SÄMTLICHE Vorurteile über harmlose Rosé-Weine über den Haufen zu werfen. “Rosé-Extremismus” hat Co-Gastgeber Christoph die Sache treffend betitelt. Also stürzen wir uns in den Strudel und verschieben unsere Grenzen. Weiterlesen →