Englische Supermärkte im Test: Welcher ist mein Favorit?

Wer in England Lebensmittel auf dem Markt oder in kleinen Läden einkaufen will, bekommt zumindest auf dem Land echte Probleme. Zwar versichern einem die Leute, dass es vor zehn Jahren noch viel schlimmer gewesen sei und jetzt doch auch einige Farms einen eigenen Laden besäßen. Klassische Einzelhändler haben allerdings weiterhin einen schweren Stand, wenn es sie denn überhaupt noch gibt. Chefs im Ring sind eindeutig die Supermarktketten. Sie bestimmen, ob Eier rund oder eckig, Äpfel klein oder groß, Fertigessen indisch oder italienisch sind. Sie bieten allerdings auch lokalen Produzenten eine Plattform, denen der Feinkostladenmarkt weggebrochen ist (unter ihren eigenen Bedingungen, klar). Und – sie sind wesentlich besser als die deutschen Supermärkte. Hier meine Hitliste: Weiterlesen

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Diätvorschlag: Christmas Pudding

Ja natürlich ist heut noch nicht Weihnachten, aber wenn es um ihren “Christmas Pudding” geht, nehmen es die Engländer auch nicht so genau. In einer Frauenzeitschrift sah ich heute unter den persönlichen Tipps der Fashion-Redakteurin  dieses braune Ungetüm, bezeichnet als „my favourite pud“. Aber was ist eigentlich drin in dieser Nachspeise, nach der (fast) ganz England verrückt ist? Ohne Kosten und Mühen zu scheuen, habe ich drei verschiedene Fertigpackungen Christmas Pudding besorgt. Weiterlesen

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Weintest 6: unbekanntes Sprudelobjekt in Alufolie

Dies ist, wie man so schön sagt, ein anlassbezogener Weintest. Heute findet nämlich in der Körtestraße 21 zu Berlin-Kreuzberg bei den Hammers eine wirklich tolle Weinprobe statt, bei der ich liebend gern selbst dabei sein würde. Es geht um blind zu verkostende Schaumweine, Spiel, Spaß, Spannung und auch um eine gute Sache. Aber schaut hier selbst nach. Um mich so zu gerieren, als wäre ich mit am Tisch, habe ich mir einen Schaumwein besorgen und komplett in Alufolie wickeln lassen. Einen echten Blindtest wollte ich nicht machen, denn wir haben hier weder schwarze Gläser, noch macht es einen besonders intelligenten Eindruck, mit verbundenen Augen in die Kamera zu schauen.

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Portishead – Besuch in Moll-Town

Portishead – ein Name, der meiner Generation etwas bedeutet. Die gleichnamige Band und ihren stilbildenden Triphop der Mitt-Neunziger zu erklären, hieße das wiederzukäuen, was sämtliche Leser längst schon wissen. Portishead ist aber auch ein Ort, und zwar jener, aus dem Soundtüftler Geoff Barrow stammt. In einem Bericht zur Band im “Rolling Stone” 1995 heißt es: „Portishead are jokingly named after the dreary home-town from which Barrow escaped.“ Grund genug, einmal nach Portishead zu fahren und nachzuschauen, ob denn diese sowohl depressiv als auch kreativ machende Atmosphäre immer noch existiert. Weiterlesen

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High Tide in Weston-super-Mare

Weston-super-Mare, das man übrigens „Mähr“ wie Neitmähr ausspricht, befindet sich zwar nominell am Meer, aber irgendwie wirkt es manchmal nicht so. Man könnte es fast Brunsbüttel in Groß nennen. Ähnlich nämlich wie die Elbe bei Brunsbüttel bildet der Severn hier eine Trichtermündung, die sich zum Atlantik hin weitet. Das bewirkt zum einen, dass die leicht schlammigen Flussfluten die Farbe des „Meeres“ bei Weston nicht unerheblich prägen. Tauchclubs dürften hier die Ausnahme sein, die Sichtweite unter Wasser beträgt ungefähr einen halben Zentimeter. Weiterlesen

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Der Ohrwurm

Ich habe nur drei CDs mitgenommen, weil ich nicht wusste, ob es hier überhaupt eine Abspielmöglichkeit gibt. Den mp3-Player hatte ich aufgrund seiner mittlerweile vielfältigen Macken ganz zu Hause gelassen. In Ermangelung entsprechend anregender Beschallung geht es mir immer so, dass sich ein Ohrwurm, hat er es erst einmal ins Unterbewusstsein geschafft, fröhlich und immerzu reproduziert. Wir singen und pfeifen seit Tagen ständig das folgende Lied. Schlimm. Könnte fast von Hans Last arrangiert worden sein, auch die Kostümgestaltung. Die Videoqualität ist grauenhaft, aber es geht ja um den Sound…

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