
“Wherever I lay my hat”, so sang Paul Young noch vor wenigen Jahren, “that’s my home”. Damit offenbarte er ein etwas anderes, sehr pragmatisches Heimatverständnis als das Borstentier auf dem Etikett des heutigen Weins. Jenes schlägt nämlich solche Begriffe vor wie Vertrauen, Tradition und Familie. Heimat ist tatsächlich eines der interessanteren Konzepte, das sich der soziale Mensch ausdenken konnte. Wobei es wahrscheinlicher ist, dass sich niemand ein solches Konzept ausgedacht hat. Vielmehr handelt es sich um eine grundsätzliche Frage, die uns allen die Stimme aus dem Off beizeiten stellt: “Sag, was ist deine Heimat? Wie sieht sie aus?” Die 2Naturkinder, um deren Wein es heute gehen soll, dürften sich mutmaßlich auch schon mit der Heimatfrage auseinander gesetzt haben. Und zwar einfach deshalb, weil sie nicht ihr ganzes Leben dort verbracht haben, wo sie jetzt sind.





