
Die letzten beiden Tage war ich an der Nahe unterwegs. Ich hatte mir die Nahe nicht nur ausgesucht, weil hier großartige Weine erzeugt werden, sondern weil Naheweine trotz ihrer Qualität in Blindproben immer ein bisschen als „Restkategorie“ gehandelt werden. Schmeckt ein Riesling nicht würzig, voll und erdig (wie viele Pfälzer oder Rheinhessen), sondern straff und zitronig, aber nicht so schieferig wie ein Moselaner, dann liegt man mit dem Nahetipp oft nicht schlecht. Kaum jemand ruft von vornherein aus: „Ah, das ist Nahe!“, sondern man erschließt sich die Naheart quasi im Ausschlussverfahren. Weiterlesen





