Ich bin der Bohnenkönig!

Der was? “Bohnenkönig”? Wovon spricht der Mann? Na, wir haben doch heute den 6. Januar, bekannt und beliebt auch als Heiligdreikönigstag. Und da gibt es hier in Frankreich die schöne Tradition, einen “Galette des Rois” zu backen oder – wie in meinem Fall – zu kaufen. Ich bin also zum Bäcker Philippe Martin gegangen, weil der seinen Königskuchen aus reiner Butter und reiner Mandelpaste fabriziert, offenbar ganz im Gegensatz zu seinen Supermarkt-Kollegen. Weiterlesen

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Wo die Models schlemmen: Café Angelina in Paris

Ja, richtig gelesen: “Models” und “schlemmen” kommen in demselben Zusammenhang vor. Das mutet natürlich grotesk an, und irgendwie ist es das auch. Begonnen hat alles im Jahr 1903, und Models spielten damals noch keine große Rolle. Ein gewisser Anton Rumpelmayer gründete seinerzeit ein Café im Wiener Stil in der Rue Rivoli, direkt gegenüber den Tuilerien. Nun hört sich der Name “Rumpelmayer” irgendwie unsexy an, auf Deutsch wahrscheinlich noch mehr als auf Französisch (Rümm-pel-ma-jeer), und deshalb beschloss Anton, das Café nach seiner Schwiegertochter zu benennen, die auf den hübschen Namen “Angelina” hörte. Rumpelmayer, Angelina Rumpelmayer. Weiterlesen

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Weintest 13: Mosel Riesling – 2007 Heymann-Löwenstein Uhlen B

Es gibt wohl kaum einen umstritteneren Winzer in Deutschland als Reinhard Löwenstein. Er teilt schon ordentlich aus, anders lässt sich das gar nicht ausdrücken. In Büchern und Interviews versucht er aber auch zu begründen, warum seine sehr personalisierte Terroir-Philosophie die Zukunft des Weinbaus sein könnte. Bei einer solchen Vorleistung bleibt es natürlich nicht aus, dass die dabei entstandenen Produkte entsprechend kritisch beäugt werden. Wie übrigens bei Nicolas Joly auch, dem anderen Weintheoretiker und Bücherschreiber. Bei den Löwenstein‘schen Jungweinen versteht man meist nur Bahnhof und kann noch nicht mal ahnen, ob da noch etwas Großartiges kommen mag. Ich habe deshalb heute den „Kleinen“ seiner „Großen“, den Uhlen B gut drei Jahre nach der Ernte getestet.

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Die weltbeste Suppe – aus Afrika!

Liebe Freundinnen und Freunde, die Ihr regelmäßig Kochblogs konsultiert und in dieser Hinsicht bei mir bislang überhaupt nichts zu lachen hattet, Ihr könnt aufatmen: Im neuen Jahr soll alles anders sein! Diese Suppe ist eine der vielen Varianten der kongolesischen “Muamba Nsusu”, die meine Nachbarn in Lüttich immer gekocht haben. Seitdem habe ich mir das Kongofieber zugezogen, koche diese Suppe sehr oft und besitze eine beachtliche Sammlung kongolesischer Musik, vor allem aus den 1960er und 1970er Jahren. Aber nicht ablenken lassen, hier kommt das Rezept in Bildern: Weiterlesen

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Meine indische Koch-DVD

Als ich neulich in der Nähe des Gare de l’Est in dem kleinen mauritianischen Viertel unterwegs war, um ein paar Suppen-Zutaten zu kaufen, bin ich an einem indischen DVD-Laden vorbeigekommen. Um mir Bollywood-Filme am Laptop anzuschauen, dafür fehlt mir die Geduld. Aber warum nicht eine kleine indische Koch-DVD, auf der Sanjeev Kapoor grinsend prima exotische Hühnergerichte verspricht? Erst auf dem Heimweg fiel mir ein: Und wenn das jetzt alles auf Hindi ist? Weiterlesen

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Wie schlage ich mich im Luxus-Weinhandel? Die Caves Taillevent in Paris

Die besten Erlebnisse hat man ja immer, wenn man gar nicht ahnt, was auf einen zukommt. Die schlechtesten allerdings auch. Ich hatte jedenfalls im Internet gelesen, dass in der Weinhandlung “Taillevent” in Paris eine kostenlose Degustation weißer Burgunder anstehen würde. Ein gute Gelegenheit, wieder etwas dazu zu lernen, dachte ich mir, denn bei weißen Burgundern bin ich noch ziemlich blank. Etwas stutzig hätte mich allerdings machen müssen, dass das Geschäft in einer noblen Straße in der Nähe des Triumphbogens gelegen ist. Weiterlesen

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