
Es gibt wohl wenige Weinanbaugebiete, die sich so wunderschön in geologische Regionen aufteilen lassen wie Franken. Im Westen Buntsandstein, in der Mitte Muschelkalk, im Osten Keuper. Drei Formationen, die zusammen die Trias bilden und allein vom Erscheinungsbild her so unterschiedlich sind, wie Gesteine es nur sein können. Ursprünglich lagerten sie auch schön ordentlich als Schichten aufeinander. Dann aber brach der Oberrheingraben ein, die Alpen falteten sich auf, und die ganze schöne Ordnung geriet in eine Schieflage. Ein paar Millionen Jahre Erosion trugen dazu bei, dass heute alle drei Schichten an bestimmten Stellen an die Oberfläche kommen. Nun sind die Franken natürlich mächtig stolz auf ihre Trias und die so dreifältig geprägten Weine. Aber: Kann man den Unterschied schmecken? In einer Blindprobe? Mit Weinen von unterschiedlichen Weingütern aus unterschiedlichen Jahrgängen? Ein Praxistest. Weiterlesen





