Tokyo Food Diary #1: In der Kantine

TitelTokio, das ist für mich zumindest jetzt zu Anfang die ganz große, ganz andere Welt. Nur bei Ticketautomaten und ähnlichen Dingen mit globaler Menüführung habe ich das Gefühl, einigermaßen zu wissen, was dann passieren wird. Ansonsten spüre ich zwar, dass diese Gesellschaft ungemein gut geregelt ist, dass alle Leute ganz bestimmte Dinge tun, aber ich weiß nicht im Voraus, was sie machen werden, warum sie das tun und was sie mir damit sagen wollen. Noch nicht einmal lesen kann ich irgendetwas hier. Ich finde das nicht schlimm, sondern sogar irgendwie faszinierend. Aber wer Euch allen Ernstes weismachen will, dass man in Tokio mit Englisch gut zurecht kommt (also über Dinge hinaus wie eine Dose Fanta und eine Packung Sesamkräcker im Supermarkt kaufen und sich dann wieder aufs Zimmer verziehen), glaubt ihm kein Wort. Weiterlesen

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Tokio!

TitelIhr habt natürlich völlig richtig gelegen bei Euren Vermutungen, ich bin tatsächlich in Japan, genauer gesagt in Tokio, noch genauer gesagt in Shinjuku. Als ich gestern nach allen Anreise-, Einreise- und Anmietungsprozeduren endlich die Tür hinter dem Stromablesemann zugemacht hatte und aufs Bett gefallen war, da habe ich nur eins gedacht: Ein Glück, dass ich so etwas jetzt mache und nicht erst mit Siebzig. Weiterlesen

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Neues Ziel: rätselhaft

AnzugLiebe Freunde, es ist mal wieder soweit. Am Dienstag werde ich aus einem anderen Ort berichten, einem Ort, an dem ich noch nie gewesen bin. Vielleicht erratet Ihr diesen rätselhaften Ort ja anhand der folgenden Hinweise. Weiterlesen

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Herbst im Aischgrund

RittmayerHeute war so ein schöner Tag, dass ich spontan beschlossen habe, ein bisschen darüber zu berichten. Das wird keine spektakuläre und erst recht keine gut recherchierte Story, aber es gibt virtuell etwas zu essen und zu trinken und danach ziemlich viel Natur. Weiterlesen

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Weinreise Loire (VI): Sancerre und Auvergne

DorfSauvignon Blanc ist nicht meine Lieblings-Rebsorte. Von Natur aus bereits mit einem ziemlich vorpreschenden Stachelbeer-Aroma ausgestattet, hat man sich in den letzten beiden Jahrzehnten fleißig der weiteren Intensivierung gewidmet. Bei manchem neuseeländischen Sauvignon Blanc habe ich das Gefühl, in frisch geschnittenes Gras zu beißen. Wäre ich ein Schaf, gäbe es die volle Punktzahl dafür. Weiterlesen

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Mein erster 2012er: über den Jungverkostungswahn

BeurerUm mich und Euch nach den ganzen Loire-Monsterartikeln (und vor deren letztem Teil) ein wenig zu entspannen, habe ich spontan ein paar Flaschen 2012er Riesling gekauft und die erste davon auch aufgemacht. Voilà, der Gutswein von Jochen Beurer aus dem Remstal. Damit dürfte ich von allen, die sich ein bisschen intensiver mit Wein beschäftigen, der absolut allerletzte sein, der seinen ersten Wein aus dem neuen Jahrgang trinkt. Warum das so ist, und was ich über bepunktete Proben kurz nach der Füllung halte, könnt Ihr in diesem Artikel lesen. Aber Achtung: Die Sache ist nicht so eindeutig, wie sie zunächst scheint. Weiterlesen

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