
Turin ist eine Stadt der Arbeit und nicht des Urlaubs. Die viertgrößte italienische Metropole kennt man in erster Linie als Sitz von Fiat (die Autofabrik in Lingotto war die größte der Welt), als Handelszentrum, als geschäftigen Ort allgemein. Romantische mittelalterliche Gässchen findet man hier ebenso wenig wie echte Weltsensationen. Eine Stufe darunter hat Turin allerdings jede Menge zu bieten. Und das nicht nur an barocken Palästen, nicht nur an schicken Boutiquen, an Chocolatiers und Restaurants. Sondern auch auf den Straßen, auf den Märkten. Angeblich gibt es hier nicht weniger als 21 Wochenmärkte mit jeweils mehr als 100 Ständen. Der wichtigste davon findet wochentags an der Porta Palazzo im Norden des Zentrums statt. Am meisten los ist am Samstag – deshalb bin ich hingegangen.
Weiterlesen





