Merkwürdige Dinge, die mir auf meiner Asienreise begegnet sind (II)

Beim ersten Teil dieser mit dem heutigen Beitrag auch schon wieder beendeten Serie musste ich feststellen, dass die Überschrift eine dumme Länge besitzt. Zu lang für eine Zeile, zu kurz für zwei. Nun ja, ästhetische Meisterleistungen werdet Ihr auch weiterhin auf meinem Blog nur höchst zufällig zu sehen bekommen. Vornehmlich dann, wenn ich dafür keine Verantwortung trage – wie auf dem Bild links. Wunderbar in rästelhafte, große Blätter mit Hilfe eines Bastfadens verschnürt, befinden sich in dem Paket… Na, Ihr könnt ja mal bis zum Ende des Artikels rätseln, was ich mir da wieder gekauft hatte. Ich wusste es beim Zeitpunkt des Kaufes übrigens auch nicht. Allerdings war ich verblüfft, wie leicht die Päckchen waren. Hackfleisch konnte es schon mal nicht sein. Weiterlesen

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Merkwürdige Dinge, die mir auf meiner Asienreise begegnet sind (I)

…, die es aber in keinen eigenen Artikel geschafft haben. So lang sollte die Überschrift eigentlich werden. Gut dass ich mich wenigstens in dieser Hinsicht beschränken konnte. “Merkwürdig”, liebe etymologisch bewanderten Freund/innen (zu denen ich selbst leider nicht gehöre), “merkwürdig” hatte doch in früheren Zeiten noch nicht diese abwertende Konnotation in Richtung “kurios”, “irrwitzig”, “bescheuert” oder gar “primitiv”, sondern wurde synonym zu “bemerkenswert” verstanden. Oder etwa nicht (mit der Bitte um Unterstützung auf Utecht blickend)?! Des Merkens würdig respektive wert, so klingt das doch schon viel besser. Weiterlesen

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Weinrallye #50: Zwei von drei Naturweinen schmecken gut

Um den Rahmen ein wenig abzustecken, möchte ich Euch erst einmal eine kleine Geschichte erzählen, die selbstverständlich komplett erlogen ist, dafür aber eine Menge pauschaler Vorurteile bereithält: Willy und Elli sind nach dem Studium in der großen Stadt hängen geblieben und leben jetzt, 15 Jahre später, immer noch dort. Der Lärm, die Enge und das ganze Gehetze um Geld und Anerkennung gehen ihnen aber mittlerweile so auf die Nerven, dass sie beschließen auszusteigen. Sie wollen nah an der Natur leben, die Jahreszeiten mitbekommen, die einfachen Freuden des Landlebens genießen – und Winzer werden. Weiterlesen

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Terres et Vins de Champagne 2012: die schönere Champagnermesse

Champagner ist zweifellos angesagt, und das nicht etwa nur in Boomländern. Im Jahr 2011 kauften die Deutschen beispielsweise 14,2 Millionen Flaschen Champagner, 8,5% mehr als im Vorjahr. Dabei kann man das Angebot ganz grob in drei Bereiche unterteilen. Im ersten stehen die Markenchampagner, die Moëts-Veuves-Perriers dieser Welt. Sie verkaufen sich in erster Linie über ihren Namen, und jeder Supermarkt, gar jede Tankstelle, die etwas auf sich hält, besitzt einen kleinen Vorrat davon. Im zweiten Segment befinden sich die billigen Champagner, Fantasie-Châteaux, die es nicht gibt und die gelegentlich mit solchen Namen ausgestattet werden, die den Großen irgendwie ähnlich klingen. Solche Champagner verkaufen sich allein über ihr anscheinend psychologisch gutes Preis-Luxusgefühl-Verhältnis. Weiterlesen

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Großes Gewächs vom kleinen Fluss: Uwe Lützkendorfs Unstrut-Weißburgunder

Zurück von meiner großen Asienreise, und noch kommt mir alles ein wenig fremd vor. Reintegrationsprobleme, das alte Lied. Kalt ist es draußen, nichts los im Stadtzentrum, kein einziger Straßenstand, an dem ich bequem und für ein paar Pimperlinge eine schmackhafte Mahlzeit kaufen kann. Und meine Definition von “schmackhaft” hat sich zwischenzeitlich auch leicht verschoben. Getränke ohne Frucht und Süße kommen mir wahlweise blass oder sauer vor. Eine ordentliche Hürde hatte also mein erster Wein nach der Rückkehr zu überwinden – und er hat sie genommen. Aber ich hatte ihn mir auch bewusst ausgesucht. Weiterlesen

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Dubai

“Dubai ist kein Staat, sondern ein Wirtschaftsunternehmen”, meint einer meiner Interviewpartner, “alles, was der Führungsetage Geld einbringt, wird gemacht, alles andere nicht.” Und wer hier die Führungsetage ist, glaubt man ganz schnell ausmachen zu können. Mit röhrenden Sportwagen oder neuerdings auch grotesk gestylten Custom Bikes brausen die Wüstensöhne über die Straßen, um von einem Ort des Geldausgebens zum anderen zu gelangen. Aber das ist nur die eine Seite dieses Emirats am Persischen Golf. Unglaubliche   85 Prozent der Bevölkerung in Dubai stammen aus anderen Ländern, und das Spektrum reicht dabei vom deutschen Bankmanager über die kanadische Englischlehrerin und den libanesischen Koch bis zur unterprivilegierten Schicht der Erdöl-, Hafen- und Bauarbeiter. Entsprechend präsentiert sich das Straßenbild. Ich glaube nicht, schon jemals an einem derart multikulturell wirkenden Ort gewesen zu sein. Weiterlesen

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