
Alles vorbei. Alles fängt neu an. Die letzten Tage habe ich in Wiesbaden und Würzburg Große Gewächse probiert im Rahmen der VDP-Vorpremieren. Ein paar Tage lang dürfen wir euch mit den Erkenntnissen dieser Tastings beglücken, ehe der Verkauf am 1. September losgeht. Links seht ihr mich entspannt im modernen Testsessel zu Wiesbaden, rechts geht der Blick über den Rechner hinaus ins Juliusspital zu Würzburg. Hauptjahrgang war bei den Weißen 2025, bei den Roten 2024. Und hier sind meine Eindrücke…
Große Gewächse Teil 1 – Wiesbaden

Ha, ich habe den Disclaimer vergessen! Weil ich die Tastings teilweise auch für andere Publikationen gemacht habe, werdet ihr hier nicht die volle Breitseite der Weinherrlichkeit lesen können wie bei Christoph oder Felix. Schaut dort nach, wenn ihr nach bestimmten Weinen sucht, aber bedenkt, dass wir alle Menschen sind mit unterschiedlichen Empfindungen.
Da oben auf dem Foto rechts das tiefgründige Plakat der Ahr hängt, sei euch mitgeteilt (es ist ja auch kein Geheimnis), dass ich die Ahr-GGs zum Beispiel für den Falstaff gemacht habe. Dito eine größere Anzahl Frankenweine. Ich habe mir deshalb überlegt, euch in diesem Artikel nur Weine zu präsentieren, die mir gefallen haben und die ich nicht bepunkten musste. Ich finde das insofern sinnvoll, als ich früher solche Artikel auch als Kaufanregung empfunden habe. Und was nützt mir das Große Graus-Gewächs, wenn ich zwar gern lache über Verrisse, dann aber den Wein selbstverständlich nicht kaufe…
Spätburgunder Große Gewächse

Ich schrieb ja schon, dass ich über die Ahr nichts Konkretes verraten darf, aber ich darf euch das Foto eines einzigen Weins präsentieren. Linkes Bild, ein ausgesprochen feines Exemplar, würde ich zumindest kaufen.
In der Mitte der Schwarze Herrgott 24 von Battenfeld-Spanier, die Hommage an Felix Peters. Und es ist eine sehr schöne Hommage, in jeglicher Hinsicht. Extrem fein gewirkt, Himbeere, Kirsche, nichts Aufdringliches, aber irgendwas Hellherbes bricht sich Bahn an den Rändern; ist das der Kalkstein? Feinkörniges, aber präsentes Tannin, absolut gelungen.
Das Herxheimer Himmelreich 24, das erste rote GG von Odinstal, wollten alle probieren. Nehme ich jedenfalls an, denn zwischen Herxheim und Leistadt gibt es ja diesen spektakulären kreidehellen Kalk im Untergrund. Das Ergebnis? Krass individuell. Vollkommen andere Nase, pflaumig, gemüsig, Weihrauch. Nicht ganz so ein starker Abweichler wie Schätzel letztes Jahr, aber es weckt Erinnerungen. Im Mund ganz tief, null »Spritzigkeit«, eher wie ein ganz ganz alter Burgundstil, sehr in sich geschlossen. Das gibt nicht viele Konformitätspunkte, aber ich bin gespannt, wie andere das sehen. Ich habe ja mit Rot angefangen, mein Gaumen ist noch total frisch. Ich find’s jedenfalls echt gut und mutig.
Spätburgunder Baden

Nur einen einzigen Wein gab es von Julian Huber diesmal, den Bienenberg 24, und der war meilenweit weniger kontrovers als der Odinstal. Wichtig für Fanboys und -girls: Keine Reduktion in der Nase, dafür deutlich Holunder, etwas Sauerkirsche vielleicht. Bleibt am Gaumen extrem sauerkirschig, sehr viel Frucht, am meisten von allen Roten vielleicht bisher (ich hatte noch ein paar andere dazwischen). Ausgewogen, supersaftig, kirschig, was ist das für ein easy drinking style in Baden diesmal? Macht auf jeden Fall Spaß.
Von Franz Keller hatte ich alle probiert, und der Schlossberg 24 war vielleicht der hochkarätigste. Hier kommt dann doch ein winziger Stinker in der Nase, aber nicht Reduktion wie Zündplättchen, sondern Hefe und Pflanzliches. Extrem leichter Trinkfluss dann, Erdbeere und Himbeere, könnte man als GG durchaus unterschätzen, wenn man auf die dicken Dinger steht. Aber da ist diese animierende, leicht zu verstehende Art, die – ich wiederhole mich gern – zum Weitertrinken anregt.
Drittes Weingut aus Baden, Dr. Heger, ebenfalls Achkarrer Schlossberg 24. Erdbeergelee in der Nase mit einem schrägen Schnitt, coupé décalé. Auch das ist ein schwerelos gehaltener Wein, sehr hell, extrem hell in der Frucht sogar, aber nicht so luftig wie der Keller, sondern ein ganz bisschen stiller, geerdeter. Dennoch, das ist diesmal unglaublich zugänglich, relativ bald anzutrinken und tatsächlich im positivsten Sinne lecker. Ich hatte den Odinstal vom Flight davor noch im Glas stehen lassen, und der führt im Vergleich direkt in den uralten Fasskeller am Gemüsebeet. Ein faszinierender Unterschied, wie Tag und Nacht.
Gemischte Große Gewächse

Diese Weine stammen nicht aus einem Flight, sie stammen noch nichtmal vom selben Ort, aber ich habe sie hier als feine Resterampe zusammengestellt.
Links der Riesling Brunnenhäuschen 25 von Wittmann. Ich habe alle Wittmänner durchprobiert, und wer diesen typisch feinapfelig-hellen Stil liebt, darf schon bei der Aulerde anfangen sich zu freuen. Das Kirchspiel ist dann stiller, aber perfekt ausgewogen. Der Morstein bietet dagegen einen ganz anderen Ansatz, deutlich dunkler in den Aromen, etwas Hopfiges, Würziges, durchaus viel Stoff. Aber mein Favorit war eben das Brunnenhäuschen. Im Prinzip ähnlich dunkel angelegt wie der Morstein, viel Hefe noch, dazu ein kalkiger und erdiger Einschlag, ein ganz toller individueller Zug.
In der Mitte, ihr seht es, der Riesling Halde 24 von Haidle. Man kann Moritz Haidle nicht genug loben, denn er fährt ähnlich wie Wittmann einen ganz prägnanten Gutsstil. Der heißt in diesem Fall schlank, karg, mineralisch. In der Nase hellapfelig mit phenolischem Grip, einerseits ganz ruhig, andererseits ganz hell. Würze ist noch keine da, aber ein beginnender starker Charakter.
Rechts ein Wein erstens aus Würzburg und zweitens auch noch der falsche, denn ich habe das Foto vom Silvaner Rothlauf 24 von Bickel-Stumpf völlig verwackelt. Dabei hatte er mir gut gefallen, ich möchte sogar behaupten, besser als in den ganzen Jahren davor. Vielleicht täuschen mich meine Papillen, aber ich hatte das Gefühl, er wäre diesmal trockener gehalten. In der Nase die wahnsinnig typische pink Grapefruit, dann kommt rotbackiger Apfel im Mund, ausgewogene Säure, schlank und fein.
Pulvermächer-Contest

Die Remstäler hatten sich diesmal etwas Besonderes überlegt, nämlich einen Flight der Großen Gewächse aus dem Pulvermächer, vier Rieslinge von vier Weingütern. Alles übrigens Jahrgang 2024, auch das ist konsequent und nicht so gedrängelt.
Aldinger, jawoll, mit Reduktion in der Nase. Man merkt aber eindeutig durch, wie hell von den Noten her der Wein ist. Perlt leicht, ist im Mund dann doch apfelig-tiefer und energischer als gedacht. Fast ein paar gärige Noten, da wird noch einiges kommen!
Beurer mit Glanz-Etikett, das sich aber leicht abschrubbelt. Sollte man vielleicht nochmal überdenken. Anders als die Ausstattung ist der Wein aber top. Ganz hell, gleißend und absolut rein in der Nase. Wirkt dann im Mund irgendwie nach Malolaktik, also gar nicht spitz in der Säure, sehr angenehm, leicht Weißdorn, wunderbar speisenorientiert und furztrocken.
Heid kommt mit einer viel dunkleren, weinigeren Nase daher. Bleibt auch in diesem dunkleren Kanon im Mund, minimal saftiger, der einzige eigentlich, der hier den Saft anderer Anbaugebiete (z.B. der Pfalz) zeigt. Ehrlich gesagt auch ein sehr schöner Wein.
Zum Abschluss noch Haidle. Ganz leicht, schwebend, hell, deutlich Säure, aber sphärisch, leichtfüßig. In diesem Moment und solo probiert ist das viel ansprechender als der komplexere Aldinger oder der kargere Beurer. Ein bisschen Hefesüße scheint noch durch. Jedenfalls ein absolut spannender Stilvergleich mit vier gelungenen Rieslingen. Ist das jetzt typisch Württemberg? Ja, vielleicht schon.
Nahe, immer etwas vergessen

Wenn ich mich nicht täusche, war in den letzten Jahren, fast im letzten Jahrzehnt nie von der Nahe die Rede, wenn es um junge, hippe, stilistisch neue und international Somm-affine Weine ging. Dönnhoff und Emrich-Schönleber stehen immer noch da wie früher, der kontroverse »Sponti-Ton« von Schäfer-Fröhlich eckte auch nur in den Nuller-Jahren an. Und der Rest, tja, solide, aber eher brav. Ich habe mir deshalb mal angeschaut, was Große Gewächse an der Nahe so machen. Hier meine Favoriten.
Der Riesling Dautenpflänzer 25 von Kruger-Rumpf ist ein unglaublicher Energiebolzen. Feinapfelsäuerliche Nase. Perlt dann leicht im Mund, ordentlich Säure, ordentlich Schwung und Pepp. Donnerwetter! Wie bei Minges (den ich euch hier nicht zeige) geht es nicht schüchtern zu, und das ist echt gut. Intensiv und dennoch stringent, und das bei diesem mittlerweile 80 ha-Weingut, das viele (vielleicht deshalb?) nicht so auf der Rechnung haben.
In der Mitte seht ihr den Riesling Goldloch 24 von Diel. Auch hier ein ähnliches Phänomen, nur vermutlich aus anderem Grund, kein Hipster-Weingut. Aber die Weine sind eigentlich ziemlich idealtypisch und kommen gerade in Blindproben immer gut weg. Das Goldloch ist ein relativ streng gehaltener Riesling, etwas dunkler in der Anmutung als das Pittermänchen aus demselben Haus, extrem klassisch, braucht Reife und repräsentiert ohne große Devianz das, was man unter einem hochwertigen Riesling verstehen kann.
Gut Hermannsberg hatte in Wiesbaden sowohl die jungen 2025er als auch zwei 2021er am Start. Für mich hat das sehr schön gezeigt, warum sich eine entsprechende Reife für Große Gewächse lohnt. Die Kupfergrube 21 zeigt schon in der Nase deutlich gereiftere (nein, noch nicht firnige), tiefere, kellerartige Töne und hebt sich gleich dadurch positiv ab. Im Mund dann ebenso gereift, wesentlich souveräner und harmonischer in der Aromengestaltung, auch wenn die Säure immer noch genauso stark steht. 2021 war schließlich ein kühleres Jahr.
Umzug von Wiesbaden nach Würzburg

Weil die Franken in diesem Jahr nicht allzu üppig in Wiesbaden vertreten waren (allerdings wie einige andere auch), musste ich von Wiesbaden mit seinem wunderschönen Kaiserdom aus rotem Marmor an den Main ziehen nach Würzburg. Im Juliusspital wurden nämlich sämtliche Große Gewächse aus Franken präsentiert. Dafür halfen die Winzer selbst beim Einschenken, alles sehr familiär.
A propos, die Frankenweinfamilie hat ein neues Mitglied, und zwar ganz oben, Capa delle cape sozusagen, die Fränkische Weinbaupräsidentin. Barbara Becker heißt sie, sitzt beim Tasting neben mir, und ich werde ganz sicher noch in anderer Sache auf sie zukommen. Jetzt aber erstmal die Weine, und zwar wiederum die, von denen ich keine Punktewertung abgeben musste.
Überraschungen beim Silvaner

Hier seht ihr drei Silvaner, die mich überrascht haben. Ganz links der Kallmuth 24 von Fürst Löwenstein, mit dem ich in der Vergangenheit nicht immer happy war. Diesmal aber auf jeden Fall. Frische in der Nase, fast würde ich auch von pink Grapefruit sprechen. Am Gaumen ausgewogener Fluss, etwas zerstoßene Korianderkörner, ein wenig Quittenmus, minimale Bitterkeit hinten, macht sich ehrlich gesagt ziemlich gut, auch wenn es kein totaler Aufreger ist.
In der Mitte dann das Große Gewächs Hohenroth 24 von Störrlein-Krenig. Seit ich hier mitteste, bin ich mit den Weinen von Martin Krenig nicht wirklich gut zurechtgekommen. Zu süß waren sie mir eigentlich immer, aber irgendwie hatten sie auch nicht (vielleicht noch nicht) die richtigen Harmonieansätze. Das ist diesmal anders, obgleich der 24er ebenfalls kein komplett erhabener Wein ist. Aber dieser ausgesprochen feine, mildsaftige Fluss, völlig ohne Ecken und Kanten, macht tatsächlich Spaß. Und man kann ihn ab sofort zum Essen servieren.
Superspannend fand ich den 2025er Pfülben von Schmitt’s Kindern. Und zwar deshalb, weil er sehr individuell war und ich erst darüber nachdenken musste. Die Nase war schon ungewöhnlich, geschmeidig-hell, birnig, ein bisschen so, als wenn man Glycerin riechen könnte. Genau das zeigte dann auch der Gaumen. Wahnsinnig weich in der Textur, wirklich unglaublich geschmeidig, dazu viel (leicht alkoholische) Würze. Helle Frucht im Sinne eines weißfleischigen Pfirsichs, aber vor allem fällt dieses ungeheure Gleiten auf. Da auch die Säure steht, kann man fasziniert beim weiteren Reifen zuschauen.
Dreimal schöne GGs

Zum Abschluss in Würzburg kommen jetzt noch einmal drei Große Gewächse aus unser aller Lieblingsrebsorte Silvaner, die wirklich zeigen, warum das eine Lieblingsrebsorte ist.
Paul Weltner tut sich mit früh trinkreifen GGs immer ein bisschen schwer. Wer junge Weltner-Weine trinken möchte, dem rate ich immer zum Ortswein, weil der die ganze Philosophie schon in sich trägt, aber schon trinkbereit ist. Der Berg aus demselben Haus hatte mir diesmal zu viel Würze und Power, um harmonisch zu sein. Die Hoheleite 25 fand ich da schon viel schöner. Interessante Nase, Puder, Zitronenguss und vor allem zerstoßene Korianderkörner. Weitaus eleganter als der Berg, gleitend, feinfruchtig, die Säure steht auch, das wird mal spannend.
Schäffer kann Große Gewächse. Schäffer kann aber auch Ortsweine. Und Müller-Thurgau. Und langes Hefelager sowieso. Jetzt aber erstmal zu diesem Wein, dem Lump oder vielmehr Am Lumpen 1655 e.V. aus dem Jahrgang 2024. Da ist zunächst eine spannende, sehr attraktive Nase mit Orange, erdigem Touch, ein bisschen hefig, erinnert tatsächlich an Max Müller. Im Mund dann ein interessanter grün-orangener Touch, viel Frucht, aber auch deutlich Säure, dazu ein feiner Grip. 24 hat aber zusätzlich auch noch diese Finesse. Das war (sage ich jetzt schon mal vor dem Fazit) eindeutig ein Jahrgang für Große Gewächse. Drunter war es teils schwierig, mit viel Mühe und geringen Erträgen sind aber teilweise wunderbar elegante Sachen daraus geworden.
Letzter Wein, Julius-Echter-Berg 24 vom Juliusspital. Ich war eh ziemlich angetan vom Juliusspital, die leider nicht in Wiesbaden angestellt hatten. Kein einziger Wein von ihnen war auch nur ein winziges bisschen langweilig. So auch hier. Dunklere, fast ein bisschen gemüsige Nase, etwas bierartige Holzfassnote, wie ich sie tatsächlich beim Odinstal schon hatte. Im Mund dann mit extrem geschmeidigem Fluss, saftig und fast vollmundig. Feine Säure, schöne Spannung, das ist echt ziemlich gut.
Mein Fazit
Nach vielleicht 200 Weinen kann ich mal ein kleines Fazit ziehen. 200 ist auch eine gute Zahl, denn in Wiesbaden wurden heuer nur 396 Weine angestellt, minus 83 gegenüber dem Vorjahr. Und das bei nicht gesunkenen Kosten für die Veranstaltung. Darüber wird man vermutlich in den regionalen VDP-Vorständen diskutieren.
Was die Weine anbelangt, bin ich in Weiß ja größtenteils bei 2025, in Rot größtenteils bei 2024. Wer den Mut (und das finanzielle Backing) hatte, ein Jahr länger mit dem Release zu warten, brachte in der Regel harmonischere Weine mit, aber auch diese Diskussion ist ja nicht neu.
2025 ist ein ungemein saftiger Jahrgang geworden. Eigentlich könnte man denken, dass man auch Große Gewächse aus 2025 sofort antrinkt, aber holla, die Säure hatte zum Teil richtig viel Zug, die Struktur war oft ganz schon fest. Aber die Anlagen sind auf jeden Fall da. Weil es eben Säure und Festigkeit gab, konnten vor allem die Silvaner, die ich probiert habe, auch mal ein bisschen mehr Reife im Obst wagen. Seit den unseligen Zeiten, als wir in Franken barocke Pflatscher mit 14,5 Umdrehungen vorgesetzt bekamen, traut sich das ja kaum noch einer. Aber wenn die Einfassung stimmt, darf die Frucht auch mal vollmundiger sein. Summa summarum: schöner Jahrgang.
2024 hat sich bei den besten Spätburgundern ebenfalls höchst attraktiv präsentiert. Fein, zugänglich und elegant ging tatsächlich bei sehr vielen. Nur manche Weine hatten tatsächlich eine gewisse Unreifespur in sich. Allgemein war ich aber auch ziemlich happy.
Und damit hoffe ich, dass die Weine nicht nur getestet, sondern auch getrunken werden. Leckere Weiße und feinsinnige Rote, das müsste doch eigentlich richtig attraktiv sein…
P.S. Wer mehr über Große Gewächse lesen möchte, hier geht es zu meinem Vorpremiere-Tasting vom letzten Jahr mit einer riesengroßen Anzahl an Weinen.
