Weinreise Cornas

Titel Cornas

Mein erster Cornas stammte vom Weingut Vincent Paris, Jahrgang 2002. In diesem Jahr wurde die südliche Rhône von erschreckenden Überschwemmungen heimgesucht, und der Ruf des miserablen Jahrgangs dehnte sich über den damals gottgleichen Robert Parker auch auf die Nordrhône aus. Martin Kössler meinte hingegen, »probier den Wein lieber selbst und bilde dir dein eigenes Urteil!«. Der Cornas war roh, wild, tief, steinig, ich fand ihn großartig. Dass es trotzdem 20 Jahre brauchte, bis ich es nach Cornas geschafft habe, ist natürlich kein Ruhmesblatt. Dafür bin ich diesmal aber nur für euch in den Steilhängen von Chaillot und Reynard herumgekraxelt. Kommt also mit und schaut, was es hier im Königreich der Syrah zu entdecken gibt. Inklusive Weintipps und Kauflinks, der praktische Aspekt darf ja nicht fehlen. Weiterlesen

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Armand Rousseau & Co. – Highlights zum Jahresabschluss

Titel Rousseau & Co

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, aber in guter alter Tradition geht da weinmäßig noch was. Sogar eine ganze Menge. Während ihr aber schon in Überschrift und Titelfoto sehen könnt, dass Armand Rousseau und einige andere echte Preziosen auf dem Trinkplan standen, waren wir völlig ahnungslos. Blind ins Glas, Wein beschreiben, Herkunft raten, bepunkten – und dann erst aufdecken. So etwas führt auch bei Weinprofis zu manchmal kuriosen, zumindest aber immer interessanten Ergebnissen. Und an denen möchte ich euch hier teilhaben lassen. Weiterlesen

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Tokyo Food Diary

Tokyo Food Diary

»Tokyo Food Diary«, so habe ich meinen Beitrag genannt. Und genau das bekommt ihr hier zu sehen und zu lesen: Alles, was ich in meiner Woche in Tokyo gegessen habe. Das kann ungeahnt günstig sein, aber auch mal übermäßig luxuriös. Und es reicht von der Alltagsküche, die alle Tokyo-Einwohner:innen jede Woche zu sich nehmen, bis hin zu Dingen, die ich zum ersten Mal gesehen habe. Lehnt euch also zurück, schaut es euch an – und plant nebenher schon mal euren eigenen Ausflug in diese ebenso ferne wie wunderbare Welt.
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Halenberg & Co. – Verwischt Flaschenreife die Qualität?

Flaschenreife Riesling

Der große Billy Wagner sagte einst bei einer Probe zu mir: »Ich weiß auch nicht, aber irgendwie schmecken die mit zunehmender Flaschenreife immer ähnlicher.« Gemeint waren in diesem Fall fruchtsüße Rieslinge aus den 1960er Jahren, und recht hatte er eindeutig. An diese Situation musste ich neulich wieder denken. Um das in stark begrenztem Rahmen noch einmal nachzuprüfen, bin ich tief in den Keller hinabgestiegen und habe drei gereifte trockene Rieslinge hochgeholt. Eine Karstadt-Sonderabfüllung von Nico Espenschied, den damals ganz neuen Schwarzen Herrgott von Stefan Schwedhelm und das Halenberg-GG von Emrich-Schönleber. Letzterer war seinerzeit der Topstar, Platz 4 in ganz Deutschland hinter dreimal Keller. Fand jedenfalls der Gault-Millau. Was ich heute dazu sage, wird der Blindtest zeigen. Ich bin gespannt wie Bolle.
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Hanoi praktisch

Titel Hanoi praktisch

Nachdem ich letzte Woche mein Reisetagebuch Hanoi geschrieben hatte, möchte ich euch jetzt (wie versprochen) mit ein paar praktischen Tipps versorgen. Und zwar mit solchen, die ich ausschließlich selbst erlebt habe und entsprechend weitergeben kann. Selbstverständlich (aber wem schreibe ich das?) geht es hier nicht um die »Wahrheit« und darum, was alle, die nach Hanoi kommen, tun oder möglichst lassen sollten. Aber nach einer Woche ist man immer schlauer als am ersten Tag. Schaut also, wie ich mich hier so durchnavigiert habe, und welche unnötigen Weisheiten mir dazu eingefallen sind…
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Hanoi-Tagebuch

Hanoi Tagebuch

Eigentlich war ich an den Stadtsee Bay Mau (oder korrekt: Hồ Bảy Mẫu) gekommen, um ein bisschen Natur zu fotografieren. Hanoi, die Hauptstadt Vietnams, besitzt eine ganze Reihe dieser Seen, von denen allerdings die wenigsten von einem grünen Park umgeben sind. Der Bay Mau schon. Was mich dort erwartete, war allerdings keine stille Oase. Vielmehr ist dieser Park ein bisschen das, was in Rio der Strand ist. Es gibt Fahrgeschäfte für Kinder, es wird gejoggt, geturnt, gepost und geselfiet, es gibt Bands und Bars mit Tee und Schnaps. Ein öffentlicher Unterhaltungsplatz ohne Eintritt. Nur wenn die Sonne untergeht, kehrt für einen kurzen Moment eine kontemplative Stimmung ein. Dies ist mein erstes, aber intensives Mal in Hanoi. Kommt also mit auf meinem Rundgang kreuz und quer durch die Stadt.
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