Vielleicht habt Ihr es schon gemerkt, obwohl es etwas schleichend daher kam: chezmatze.wordpress.com gibt es nicht mehr. Die Blogadresse lautet jetzt schlicht chezmatze.de, und alle, die noch den alten Namen eingeben, werden auf die neue Seite umgeleitet. Ich habe mich zu diesem Schritt entschieden, weil ich nun einen eigenen Server habe und auch nicht mehr wollte, dass Ihr irgendwelche Zwangswerbung und Pop-Ups zu sehen bekommt.
Grafisch hat sich noch nicht so viel getan, aber das wird sich Schritt für Schritt auch ändern. Ich hoffe, die alten Blogartikel lassen sich noch genauso finden wie vorher. Wenn Ihr möchtet, könnt Ihr das ja mal ausprobieren, und falls irgendwas nicht stimmt, dann an mich melden.
Was leider nicht funktioniert hat bei dem Umzug auf die neue Seite, das ist die Mitnahme der Abonnenten. Also die Funktion, dass Ihr immer eine Nachricht in Eure Mailbox bekommt, wenn ein neuer Artikel online gegangen ist. Wenn Ihr das weiterhin (oder auch ganz neu) haben wollt, möchte ich Euch bitten, Euch noch einmal rechts oben neu registrieren zu lassen.
Die Prowein in Düsseldorf ist mittlerweile die größte Weinmesse der Welt und damit das wichtigste Event im Jahreskalender für fast alle Menschen, die beruflich mit Wein zu tun haben. Hier werden große und kleinere Geschäfte abgewickelt, Netzwerkkontakte gepflegt, die neuesten Erscheinungen und Entwicklungen diskutiert. Beim Gang durch die Hallen wird den geneigten Besuchern schnell bewusst, dass Wein ein globales Phänomen ist und gleichzeitig eine Stufe der Sophistication erreicht hat wie kein anderes Nahrungs- oder Genussmittel. Es ist diese ungeheure Diversität, dieses Wimmelbild multipler Lokalitäten, das mich immer wieder an der Weinkultur begeistert. Deshalb habe ich einen meiner drei Prowein-Tage ganz der Suche nach Weinen aus Rebsorten gewidmet, die diese Vielfalt symbolisieren.
“Das Land Brandenburg”, so Ahmet Altuntabak vom Cluster Ernährungswirtschaft, “müsst Ihr Euch auf der Karte wie einen Donut vorstellen, und in der Mitte ist Berlin.” Also da, wo beim Donut nichts ist. Ein sehr anschauliches Bild auf jeden Fall, an das ich noch oft denken musste beim
Ich habe mir etwas überlegt. Wie wäre es, wenn ich an dieser Stelle einfach sechs Weine vorstelle, die ich vor kurzem getrunken habe? Eine gemischte Weinkiste sozusagen. Dabei soll es nicht um Produkte gehen, die niemand außer den Vollfreaks jemals gesehen hat. Die ich in einem winzigen Kramladen auf der anderen Seite des Erdballs erstanden habe. Sondern es soll um Weine gehen aus dem Weinladen nebenan, dem Supermarkt, vom Online-Händler. Dann könnt Ihr sie entweder nachkaufen oder auf die schwarze Liste setzen – je nach geschmacklichen Vorlieben. Seid Ihr bereit? Also los.
Als ich in meinem Freundeskreis erzählte, dass ich zum WSET-Kurs nach London fliegen würde, waren die Reaktionen darauf sehr unterschiedlich. Einige Auskenner fragten gleich nach, “ah, welches Level?”, andere meinten, “London, wie schön!”, aber die meisten reagierten auf meine Ankündigung schlichtweg mit einem “W-Was-Kurs?”. Ergo erkläre ich am besten erst einmal kurz, worum es sich eigentlich handelt. Wenn Ihr das wisst, wollt Ihr anschließend vielleicht auch erfahren, warum ich das gemacht habe und wie es mir dabei ergangen ist. Also los. 