
Wenn es um Silvaner geht, führt vermutlich kein Weg an Michael Teschke vorbei. Dabei kommt er nicht aus Franken, nennt keine berühmte Lage sein Eigen und besitzt lediglich 2,5 ha Silvanerreben. Von denen sind allerdings die allermeisten alt bis uralt. Sie befinden sich am Laurenziberg im noch einigermaßen verwunschenen Dünnbachtal. Jenes wiederum liegt im nördlichen Rheinhessen, in Sichtweite des Rheingaus. Aus diesen wenigen Parzellen holt Michael Weine, die sehr langsam reifen, aber immer spannend sind. Außerhalb der “gewöhnlichen” Parzellenweine, die selbstverständlich auch alles andere als gewöhnlich sind, gibt es dabei noch die Naiv-Reihe. Unfiltriert, ungeschönt, ungeschwefelt. Den Portugieser aus dieser Serie hatte ich einem Freund in Japan geschenkt. Hier beim Sylvaner (die alte Schreibweise wie bei Stefan Vetter) bin ich jetzt aber selbst dran. Weiterlesen





