
Ich muss peinlicherweise gestehen, dass ich auf so etwas nicht vorbereitet war. Als Landratte aus dem (für Hamburger Verhältnisse) tiefen Süden dachte ich, Häfen, an denen man frischen Fisch kaufen kann und Restaurants, die direkt an den Fischhandel angeschlossen sind, gäbe es nur in kulinarisch privilegierten Orten wie Frankreich, Spanien oder Italien. Oder auch in Hong Kong, wie ich bereits bei meinem ersten Besuch dort feststellen konnte. Der Fischmarkt Altona hingegen räumt mit meinem Vorurteil auf, in Deutschland wäre sowas allerhöchstens touristische Deko. 120 Unternehmen gibt es hier, davon Fischgroßhändler, von denen beispielsweise der Räucherer Neue Nottorf von Mitternacht bis acht Uhr morgens geöffnet hat. Auch bei Yin Seafood geht es früh um sechs los. Erst wenn der Fischhandel schließt, macht das Restaurant auf. Weiterlesen





