K&U-Hausmesse 2012: meine zehn Lieblingsweine

Liebe Freunde, ich habe es mir nicht leicht gemacht mit meinem Post. Im letzten Jahr hatte ich nach dem Besuch der K&U-Hausmesse in Nürnberg die Notizen zu praktisch allen von mir probierten Weinen auf dieses virtuelle Papier gebracht. Da gab es einen Teil I über deutsche und einen Teil II über alle anderen Weine. Selbstverständlich hatte mich das seinerzeit ziemlich erschöpft, und ich musste mich unwillkürlich fragen, ob ich jetzt zum Voll-Nerd geworden bin. Völlig verpeilt, wie ich offenbar war, habe ich erst kürzlich gemerkt, dass ich beide Artikel unter “K&U-Hausmesse 2012” abgelegt hatte, obwohl es doch das Jahr 2011 war. Langer Vorrede ganz kurzer Sinn: Diesmal ist alles anders. Weiterlesen

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Neues aus Kappadokien: türkische Weine von Kocabağ und Vinolus

Als ich vor einiger Zeit, die mir schon wieder unendlich lang her vorkommt, in Istanbul in einem Weinladen war, hat mir der dortige Verkäufer seine Weine erst einmal vorgestellt: “This is like Turkish Cabernet”, und er zeigte auf einen Wein aus der Rebsorte Öküzgözü. “This is like Turkish Syrah”, und er zeigte auf einen Wein aus der Rebsorte Kalecik Karasι. “This is like Turkish Sauvignon”, und er zeigte auf einen Wein aus der Rebsorte Emir. “And this is like Turkish Chardonnay”, und er zeigte auf einen Wein aus der Rebsorte Narince. Weiterlesen

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Unbeliebte Rebsorten im Weinglas, Folge 5243: Carignan Blanc

Vor mehr als zehn Jahren beschloss der Journalist Daniel Le Conte des Floris, seinem noblen Namen zum Trotz ein einfacher Weinbauer zu werden. So ganz zufällig kam diese Entscheidung natürlich nicht zustande, denn Daniel hatte unter anderem bereits für die Revue du Vin de France geschrieben. Die Weinmaterie war ihm also nicht so ganz fremd. Um den praktischen Anforderungen gewachsen zu sein, absolvierte er flugs noch eine Lehre im Burgund. Als Quer- und Neueinsteiger kann man in der Regel nicht gleich eine renommierte Domaine übernehmen, und so kaufte Le Conte des Floris einige Parzellen in der Nähe von Pézenas, im „flachen“ Languedoc. Weiterlesen

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Biertour Bamberg (Teil 1)

Eigentlich hat Bamberg, die wunderschöne Stadt an der BAM, gar nicht so viele Alleinstellungsmerkmale, wie man gemeinhin annimmt. Der Dom steht auch in Kölle, Heinrichs gibt’s wie Sand am Meer, Orchester touren mittlerweile durch Fußgängerzonen, und Touristen, die einem bei jedem Foto im Weg stehen… Ihr seht schon, nichts Besonderes. Solltet Ihr allerdings die internationale Bierliteratur konsultieren, würdet Ihr sehr schnell auf Lobhudeleien treffen, die sich kaum mehr steigern lassen. Und ja, es ist vermutlich wahr: Bamberg ist die Welthauptstadt des Bieres. 9,5 Brauereien gibt es hier derzeit, darunter acht sehr gute, eine miese und eine, äh, halbe. Was es damit auf sich hat, welches die miese und welches die halbe Brauerei ist, und wo man in Bamberg zum Biertrinken einkehren kann, darüber soll Euch dieser Artikel informieren. Weiterlesen

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Unedles Italien: Rossese di Dolceacqua

Vor etlichen Jahren war ich mal mit einem Freund unterwegs in Norditalien. Weil er gerade Geburtstag hatte, beschlossen wir, diesen Tag stimmungsvoll am Meer zu verbringen. Die ligurische Küste kannten wir zwar überhaupt nicht, stellten uns aber die Sache so Sanremo-Jetset-luxuriös vor. Natürlich war Ferragosto und vor Ort kein Zimmer zu bekommen. Fast keins. In einem fensterlos anmutenden Kasten aus den frühen 60er Jahren bekamen wir noch Unterschlupf. Im Erdgeschoss. Die Pension hieß “Quattro Strade”, und das nicht von ungefähr. Ich habe mich die ganze Nacht wie ein imaginärer Verkehrspolizist in der Anfangsszene von Fellinis Roma gefühlt. Tosender Lärm, Hupen, lastwagenverursachtes Erdbeben. Kurzum, Ligurien ist das Allerletzte. Weiterlesen

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Pilzschwemme

Nein, dies ist kein richtiger Blogpost. Eine einzige Sache wollte ich Euch nur sagen: Schaut morgen doch mal wieder im Wald vorbei. Ich hatte es heute überhaupt nicht vor, bin lediglich mit meinem Rennrad ein wenig durch die Gegend gefahren. Als ich einen Pilz am Straßenrand gesehen habe, musste ich dann doch kurz nachschauen. Plastiktüte hatte ich in der Hosentasche, Pilzmesser natürlich nicht. Und, was soll ich sagen? Ich habe keine Pilze gesucht, sondern einfach welche gefunden. Drei Kilo in 30 Minuten, und das in einem nicht besonders aufregenden Kiefernwald. Weiterlesen

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