Endlich ein gutes Champagner-Buch

Mal ehrlich: Seid Ihr auch genervt von den allgegenwärtigen Industrie-Champagner-Marken im “Luxussegment”, wisst aber nicht, welche echten Alternativen es gibt? Geht mir ganz ähnlich. Und fast zufällig habe ich im FNAC (pardon, es heißt “die FNAC”, sehr interessante Firmen-Story übrigens, lest mal rein) ein wirklich tolles neues Buch gefunden. Es heißt “Guide Euvrard-Garnier Champagne 2011”. Auf 700 Seiten werden hier derartig viele Champagner beschrieben und gestestet, dass man mit den Ohren schlackert. Weiterlesen

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Braumanufaktur Potsdam: das bessere Hauptstadtbier

Bei einem anderen Blogger bin ich unter der Voraussetzung in die Blogroll aufgenommen worden, dass ich das Wort “Bier” nur in jedem zehnten Post erwähne. Na, dann wird’s wohl mal wieder Zeit! Man kann ja zu dem Phänomen der neuen Gasthausbrauereien stehen wie man will, aber zumindest haben sie die Brauwüste Sumpf und Sand (woanders als Berlin und Brandenburg bezeichnet) wieder mit frischem Nass versorgt. In Potsdam, beziehungsweise im dortigen Forsthaus Templin, residiert seit dem Jahr 2003 die Braumanufaktur. Zwei ihrer Biere habe ich heute getestet. Weiterlesen

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Paris: Mein Käser, mein Bäcker, mein Wurster, mein Blog

Eine textlich komplett misslungene Anbiederung an einen längst vergessenen Rap-Song. Ich spreche von der Überschrift. In diesem kleinen und ein bisschen wehmütigen Artikel soll es nämlich um “mein” Viertel des letzten Monats gehen, das 13. Arrondissement in Paris. Die meisten Paris-Besucher kommen ja aus touristischen Gründen und wähnen sich im Schatten von Louvre, Eiffelturm und Triumphbogen am besten aufgehoben. Welch ein Irrtum! Die Métro fährt sehr flott zum Place d’Italie, und hier beginnt das Paris, wie ich es liebe. Eine kleine Auswahl: Weiterlesen

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Sander, Pflüger, Luy – Rieslinge aus dem Bio-Supermarkt

Ich bin ja gerade auf kleiner Deutschland-Rundreise, wenngleich eher beruflich als touristisch bedingt. Als ich gestern in Potsdam-Babelsberg war, ist mir wieder mal bewusst geworden, dass für viele urbane Menschen meiner Generation mittlerweile der Komplett-Einkauf im Bio-Supermarkt sehr wichtig geworden ist. Da geht es ein bisschen um Nachhaltigkeit, ein bisschen um die Gegenbewegung zur totalen Industrialisierung der Lebensmittelwirtschaft, ein bisschen um Naturliebe und ein bisschen darum, dass die eigenen Kinder nicht nur Mist essen sollen, wenn man schon keinen eigenen Garten besitzt. Wein (für die Erwachsenen) gehört dabei selbstverständlich dazu. Aber was hat der Biomarkt in der Hinsicht zu bieten? Weiterlesen

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Der Winzer des Jahres 2011: Thierry Germain

In der jetzt erscheinenden Februar-Ausgabe der RVF sind in allerlei Kategorien die “Menschen des Jahres 2011” gekürt worden. Wieso 2011? Keine Ahnung, es heißt halt so, obwohl sich die wettbewerbsgemäßen Leistungen auf das Jahr 2010 beziehen. Winzer des Jahres 2011 (ähm, ja) wurde Thierry Germain von der Domaine des Roches Neuves. Da ich Thierry besucht hatte, als er noch nicht Winzer des Jahres war, hier ein paar Eindrücke: Weiterlesen

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Weinprobe: Maison Leroy Beaune-Sizies Premier Cru 1986

Ja, liebe Freunde, dies ist tatsächlich ein Burgunder von Leroy. Und ein wenig gereift ist er auch schon. Bevor Ihr aber denkt, dass ich für diesen Wein der zweitberühmtesten Burgund-Domaine (hinter Romanée-Conti) an die 1.000 Euro ausgegeben habe, muss ich ein bisschen präzisieren: Es handelt sich bei der Inhaberin der Domaine Leroy und des Hauses Leroy zwar um dieselbe Person, nämlich Lalou Bize-Leroy, aber dieser Wein hier stammt nicht von den eigenen Weinbergen. Wie üblich bei Négociant-Weinen im Burgund, erfährt man die Namen der wahren Produzenten hier nicht. Dennoch ist Leroy natürlich auch als Handelshaus ein großer Name, und dieser Wein kostete mich bei Legrand immerhin 68 Euro. Weiterlesen

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