Portugiesische Weinbücher

Wahrscheinlich ist es schon eine Weile her, seit Ihr das letzte Mal in der PDV 100 geblättert habt, der wichtigsten Dienstvorschrift für Polizisten. Ich kann Euch nur empfehlen, mal wieder reinzuschauen. Jede Menge lebenspraktischer Tipps. Zum Beispiel dieser hier, das Erste Gebot aller Kriminalisten sozusagen: “Erste Handlung am Tatort: Überblick verschaffen!” Also nicht gleich den vermeintlichen Mörder festnehmen und wieder abdampfen. Genauso mache ich es auch immer, wenn ich mich in eine neue Materie einfinden will. Weiterlesen

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Anflug auf Lissabon

So sah das gestern um 13 Uhr aus. So ähnlich sieht es heute auch aus, nur die Perspektive ist eine andere. Ich bin tatsächlich in Lissabon gelandet. Die nächsten vier Wochen werde ich hier zubringen dürfen, ein bisschen richtig arbeiten, ein bisschen bloggen, ein bisschen in der Stadt herumlaufen und Dinge erkunden. Vor fast genau sieben Jahren war ich schon einmal hier, und ich bin gespannt, was sich alles verändert hat. Da ich annehme, dass einige von Euch vor kürzerer Frist in Lissabon waren, würde ich mich über alle Tipps und Hinweise sehr freuen. Wo kann man interessante Dinge kaufen und essen, wo gibt es die beste Weinauswahl, und welchen würdet Ihr da speziell empfehlen? Dass ich alles esse, stimmt zwar, aber heute Morgen musste ich das gleich mal relativieren: Eine rohe Innereien-Wurst aufs Frühstücksbrötchen erschien mir dann doch ein wenig heftig.

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Blogger treffen auf Flaschen

Sich als Blogger im Netz zu verlinken, ist ja soweit ganz nett. Noch viel besser ist es allerdings, das Virtuelle ins Reale zu überführen. Genau das fand vor wenigen Tagen in dangerous Ehrenfeld statt: Marqueee von “Allem Anfang…“, Christoph von “originalverkorkt” und Matze von “Chez Matze” trafen sich zum allerersten Mal. Es wurde viel erzählt, gegessen und eine nicht unwesentliche Zahl an Weinen zunächst begutachtet und dann auf ex runtergestürzt. Was das für hochkarätige Flaschen waren, und was ich darüber zu sagen habe, lest Ihr hier. Was die anderen dazu meinen, lest Ihr entsprechend bei ihnen. Weiterlesen

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Istanbuler Street Food-Alphabet, Kes-Y

Zweiter und letzter Teil des Alphabets. Mit meiner Begeisterung für Kokoreç bin ich übrigens nicht allein auf der Welt. Jeden Tag kommen Leute dank Google-Treffern auf meinen Blog. Alle suchen nach Kokoreç-Ständen in Deutschland, besonders in Berlin. Das ist vermutlich nicht die übliche Leserschaft für meine Artikel hier, aber ganz sicher ein Hinweis auf eine Marktlücke. “Mein” Kokoreçer am Tarlabaşı-Boulevard musste bei meinem ersten Besuch dieses affig gestellte Daumen-hoch-Foto über sich ergehen lassen. Aber ab dem dritten Mal kennt man sich irgendwie, die Atmosphäre wird sehr entspannt. Zum Feierabend konnte ich übrigens einen Mann beobachten, der sich an jenem Stand ein ganzes Weißbrot voll mit Kokoreç füllen ließ, davon herzhaft abbiss und ohne Bezahlung abdampfte. Nachbarschaftshilfe, nehme ich an. Vielleicht ein Klempner, Fernsehtechniker oder Grillinstallateur, der sich dank geleisteter Arbeit ein Jahr lang über Flatrate-Kokoreç freuen kann. Weiterlesen

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Istanbuler Street Food-Alphabet, B-Kel

Das Beste habe ich mir für den Schluss aufgehoben: Istanbul ist die Welthauptstadt des Street Food, und ich bin der größte Street Food-Fan. Okay, es gibt noch Bangkok und Delhi, und ja, es gibt auch Anthony Bourdain. Aber eine geringfügige Übertreibung ist ja nichts Verwerfliches. Weil die Vielfalt aber so groß ist (und ich trotzdem noch einiges ausgelassen habe), musste ich das Istanbuler Street Food in zwei Abschnitte teilen. Voilà, hier kommt der erste. Die Bezeichnung “Street Food” bitte ich übrigens großzügig auszulegen. Ich habe darunter allerlei Imbisswaren gefasst, die man entweder tatsächlich auf die Hand bekommt oder aber in einem Ambiente, das sich nicht wirklich für ein romantisches Date eignet. Weiterlesen

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Weinprobe: Alpenweine aus Savoyen

Weine aus den Savoyer Alpen, also der Gegend südlich des Genfer Sees, sind außerhalb Frankreichs relativ unbekannt. Ich untertreibe. Sie sind völlig unbekannt. Die Franzosen kennen sie hingegen vor allem aus dem winterlichen Skiurlaub, leider aber als helle und dünne Plörre. Bevorzugt zu Raclette oder Fondue gereicht, scheinen die meisten der vor Ort ausgeschenkten Produkte eine derart bedauerliche Qualität aufzuweisen, dass ihre Expansion bereits bei Kilometer Null erfolgreich gestoppt wurde. Heute sollte der Gegenbeweis angetreten werden: Weine aus Savoyen sind gut, sind einzigartig, sind eine Empfehlung wert. Wie ist das Ganze ausgegangen? Weiterlesen

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