Faste Dich glücklich: Chipstest Portugal

Das Ende der Fastenzeit naht mit gewaltigen Schritten. Manch einer mag während dieser Zeit auf Fleisch und Alkohol verzichtet haben. Neben den wenigen religiös oder anderweitig philosophisch motivierten Fastern dürfte es der Mehrheit dabei um das Purzeln der Kilos gegangen sein. Falls Ihr auch gehungert habt und das ganze Grünzeug nicht mehr sehen könnt, hier präsentiere ich Euch für nächstes Jahr schon einmal eine Lösung, wie man auch mit rein pflanzlicher Kost stets einen vollen Magen erhält. Es geht – die Überschrift hat leider schon alles verraten – um Kartoffelchips. Diesmal aus Portugal. Wer die berüchtigten portugiesischen Wasserkartoffeln auf dem Teller kennt, wird gewisse Zweifel hegen, ob denn aus diesen Schwammgebilden jemals feste Kräcker werden können. Weiterlesen

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Meisterwerk: Mark Angeli Bonnezeaux 1997 von der Loire

Ein großer Süßwein ist etwas Erhebendes. Manchmal frage ich mich dann, ob ich überhaupt schon alt genug bin, um einen solchen Wein in seiner ganzen Würde erfassen zu können. Manchmal, wenn ich in kleinen Schlucken diesen konzentrierten Fruchtsaft trinke, frage ich mich aber auch, ob ich noch jung genug bin für eine derartige Leckerei. Meistens aber spreche ich ganz profitlich zu mir: „Wurde auch mal wieder Zeit!“ Heute möchte ich Euch einen großen Wein eines großen Meisters vorstellen, den ich zum Schluss allerdings auch einem grotesken Experiment unterzogen habe. Weiterlesen

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Die Castanheiros von Lissabon

Es gibt in Lissabon Mitte April nicht mehr viele Dinge, die an den Winter erinnern. Zum Glück natürlich, denn der Winter ist nicht meine bevorzugte Jahreszeit. Eines dieser Überbleibsel habe ich aber mit großem Wohlwollen noch in der Baixa vorgefunden: den Maroni-Stand, hier „Castanheiro“ genannt. Der Castanheiro oder die Castanheira sind nicht nur Berufsbezeichnungen für „Kastanien-Männle“ und „-Weible“, sondern – so habe ich mir sagen lassen – vor allem im Norden des Landes auch häufige Familiennamen. Weiterlesen

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Exklusiver Club: die Weine des Buçaco-Palasthotels

Ich bin ständig auf der Jagd nach dem Besonderen. Das kann ein Gericht sein, das es nur in einer bestimmten Gegend gibt, eine Zutat, von der ich vorher noch nie etwas gehört hatte oder ein Wein, der aus seltenen Rebsorten besteht. Im vorliegenden Fall ist das mit der Exklusivität aber wirklich auf die Spitze getrieben. Klaus hatte mir im Weinforum den Tipp gegeben, dass man in Belém die Weine des Buçaco-Palasthotels testen kann. Und die sind so selten, dass es dafür eine eigene Kategorie geben müsste. Das Video ist übrigens direkt vor Ort aufgenommen worden, entschuldigt bitte die dürftige Tonqualität.

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Caldeirada: Fischeintopf mit Muräne

Ein portugiesisches Sprichwort besagt, dass es mindestens so viele Varianten der Caldeirada geben würde wie Menschen, die kochen. Als Fischsuppe ist die Caldeirada der Bouillabaisse einerseits sehr ähnlich in ihren Prinzipien, andererseits verblüffend anders im Detail. Das liegt in erster Linie an der unterschiedlichen Meeresfauna vor der Haustür. Knurrhahn oder Drachenkopf braucht man hier nicht zu erwarten. Dafür aber Rochen, ein paar Haisorten und – tja – Muräne. Weiterlesen

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Garrafeira Nacional, die beste Weinhandlung Portugals

Kann ich das so einfach behaupten? Kenne ich denn alle portugiesischen Weinhandlungen? Natürlich nicht. Aber dieses Haus von 1927 in der Lissaboner Baixa zu toppen, erscheint mir doch ein sehr schweres Unterfangen zu sein. Irgendwann hatte ich irgendwo einmal gelesen (immer diese präzisen Angaben bei Matze), dass es in einem bestimmten Land dieser Welt eine Art Archiv geben soll, an das jeder Produzent des Landes jedes Jahr eine Flasche seines Weins abzuliefern hatte. Als nationales Erbe sozusagen. Ich glaube, es war Frankreich. Egal. So ähnlich habe ich mich jedenfalls hier gefühlt. Weiterlesen

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