Weine aus Kroatien: die Roten

Eigentlich ist Kroatien ein sehr wichtiges Weinland. Seit Urzeiten, mindestens aber seit den Römern gibt es hier Weinberge, und die Vielfalt der autochthonen Rebsorten ist immer noch nicht zur Gänze untersucht. So hat man unlängst herausgefunden, dass es sich beim Crljenak Kaštelanski um die Rebsorte handelt, die in einem ganz anderen Teil der Welt als Zinfandel den “typisch kalifornischen” Geschmack produziert. Aber dennoch, ich habe nicht zufällig das böse Wort “eigentlich” in meinem Eingangssatz benutzt. Denn wer von Euch Weinfreunden hat schon in der letzten Zeit einen großen kroatischen Wein getrunken? Und wer kann spontan einen solchen benennen, der beim Weinhändler Eures Vertrauens zu haben ist? Weiterlesen

Veröffentlicht unter Unterwegs, Wein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | 11 Kommentare

Helft mir: Welches Gemüse ist das?

Beizeiten kommt es vor, dass ich mit meinem Latein am Ende bin. Ich weiß einfach nicht, was ich da gerade esse. Und das passiert beileibe nicht nur in ungeheuer exotischen Ländern. Der Beweis: dieses sehr frische, tja, Gemüse. Ich bin gerade im kroatischen Split, zum Glück ein wenig vor der allsommerlichen Touristeninvasion. Mein erster Weg führte mich dabei zum Fischmarkt, aber auch zu den improvisierten Ständen, auf denen die Bauern und Bäuerinnen der Umgebung ihre Handvoll gerade geernteter Produkte anbieten. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Alltag, Food | Verschlagwortet mit , , , , , , | 17 Kommentare

Merkwürdige Dinge, die mir auf meiner Asienreise begegnet sind (II)

Beim ersten Teil dieser mit dem heutigen Beitrag auch schon wieder beendeten Serie musste ich feststellen, dass die Überschrift eine dumme Länge besitzt. Zu lang für eine Zeile, zu kurz für zwei. Nun ja, ästhetische Meisterleistungen werdet Ihr auch weiterhin auf meinem Blog nur höchst zufällig zu sehen bekommen. Vornehmlich dann, wenn ich dafür keine Verantwortung trage – wie auf dem Bild links. Wunderbar in rästelhafte, große Blätter mit Hilfe eines Bastfadens verschnürt, befinden sich in dem Paket… Na, Ihr könnt ja mal bis zum Ende des Artikels rätseln, was ich mir da wieder gekauft hatte. Ich wusste es beim Zeitpunkt des Kaufes übrigens auch nicht. Allerdings war ich verblüfft, wie leicht die Päckchen waren. Hackfleisch konnte es schon mal nicht sein. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Food, Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , , | 8 Kommentare

Merkwürdige Dinge, die mir auf meiner Asienreise begegnet sind (I)

…, die es aber in keinen eigenen Artikel geschafft haben. So lang sollte die Überschrift eigentlich werden. Gut dass ich mich wenigstens in dieser Hinsicht beschränken konnte. “Merkwürdig”, liebe etymologisch bewanderten Freund/innen (zu denen ich selbst leider nicht gehöre), “merkwürdig” hatte doch in früheren Zeiten noch nicht diese abwertende Konnotation in Richtung “kurios”, “irrwitzig”, “bescheuert” oder gar “primitiv”, sondern wurde synonym zu “bemerkenswert” verstanden. Oder etwa nicht (mit der Bitte um Unterstützung auf Utecht blickend)?! Des Merkens würdig respektive wert, so klingt das doch schon viel besser. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Food, Unterwegs | Verschlagwortet mit , , , , , | 5 Kommentare

Weinrallye #50: Zwei von drei Naturweinen schmecken gut

Um den Rahmen ein wenig abzustecken, möchte ich Euch erst einmal eine kleine Geschichte erzählen, die selbstverständlich komplett erlogen ist, dafür aber eine Menge pauschaler Vorurteile bereithält: Willy und Elli sind nach dem Studium in der großen Stadt hängen geblieben und leben jetzt, 15 Jahre später, immer noch dort. Der Lärm, die Enge und das ganze Gehetze um Geld und Anerkennung gehen ihnen aber mittlerweile so auf die Nerven, dass sie beschließen auszusteigen. Sie wollen nah an der Natur leben, die Jahreszeiten mitbekommen, die einfachen Freuden des Landlebens genießen – und Winzer werden. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Meinung, Wein | Verschlagwortet mit , , , , , | 9 Kommentare

Terres et Vins de Champagne 2012: die schönere Champagnermesse

Champagner ist zweifellos angesagt, und das nicht etwa nur in Boomländern. Im Jahr 2011 kauften die Deutschen beispielsweise 14,2 Millionen Flaschen Champagner, 8,5% mehr als im Vorjahr. Dabei kann man das Angebot ganz grob in drei Bereiche unterteilen. Im ersten stehen die Markenchampagner, die Moëts-Veuves-Perriers dieser Welt. Sie verkaufen sich in erster Linie über ihren Namen, und jeder Supermarkt, gar jede Tankstelle, die etwas auf sich hält, besitzt einen kleinen Vorrat davon. Im zweiten Segment befinden sich die billigen Champagner, Fantasie-Châteaux, die es nicht gibt und die gelegentlich mit solchen Namen ausgestattet werden, die den Großen irgendwie ähnlich klingen. Solche Champagner verkaufen sich allein über ihr anscheinend psychologisch gutes Preis-Luxusgefühl-Verhältnis. Weiterlesen

Veröffentlicht unter Unterwegs, Wein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | 12 Kommentare