Warum die Loire-Weine so gut sind

Oh nein, werdet Ihr denken, was kommt denn jetzt? Sinnfreie Lobhudelei über leckere und ach so günstige Weine? Aber nicht doch. Es wird nämlich noch viel schlimmer. Dies ist eine Grundsatzpredigt. Es soll nicht um klimatische oder geologische Voraussetzungen gehen, sondern um menschliche Strukturen. Und darum, wie aus einer Region der billigen Massenproduktion nach und nach echte Perlen emporgewachsen sind. Jedes Jahr tauchen hier neue Winzer quasi aus dem Nichts auf und liefern Weine, weiß wie rot, die direkt in die Weltspitze vorstoßen. Das ist kein Zufall. Aber der Reihe nach.
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Kleiner Wettbewerb: Was habe ich da gekauft?

Als ich gestern auf dem Marché Dejean im 18. Arrondissement war, habe ich ganz seltsame Dinge gekauft. Vielleicht sind es Früchte. Vielleicht ist es Gemüse. Vielleicht kann man es aber auch gar nicht essen, und es wird Schmierseife daraus hergestellt. Ich habe dann doch beschlossen, es zu essen. Die Bilder dazu zeige ich Euch hier. Was das sein soll, müsst Ihr allerdings selbst raten. Weiterlesen

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Weinprobe: “Gammes en May”, ein süffiger Wein vom Atlantik

“Es muss nicht immer Kaviar sein”, so heißt es doch bei unser aller Lieblingsschriftsteller JohMa Simmel, und wo er Recht hat, hat er Recht. Heute ist also ein kleiner Wein dran, dem man nicht 20 Jahre Kellerlagerung, stundenlanges Dekantieren und schlürfendes Einsaugen aus Zalto-Gläsern zumuten muss. Die Domaine St-Nicolas, von der dieser Wein stammt, liegt aber auch weitab traditioneller Spitzenlagen nur drei Kilometer von den Fluten des Atlantiks entfernt. Weiterlesen

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Weinprobe: LandArt Riesling 2009 aus Franken

Als ich vor etwa einem Monat in Berlin bei den Hammers war und Jürgen gefragt habe, welchen spannenden Wein er denn in letzter Zeit getrunken hätte, hat er mir spontan diese Flasche in die Hand gedrückt: LandArt Riesling trocken 2009 aus Franken, keine Lagenangabe, 12 €. Dem Preis nach also kein popeliger Gutswein, sondern schon irgendwas Besonderes. Aber was? Der Nebel möge sich lichten. Weiterlesen

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Ich bin der Bohnenkönig!

Der was? “Bohnenkönig”? Wovon spricht der Mann? Na, wir haben doch heute den 6. Januar, bekannt und beliebt auch als Heiligdreikönigstag. Und da gibt es hier in Frankreich die schöne Tradition, einen “Galette des Rois” zu backen oder – wie in meinem Fall – zu kaufen. Ich bin also zum Bäcker Philippe Martin gegangen, weil der seinen Königskuchen aus reiner Butter und reiner Mandelpaste fabriziert, offenbar ganz im Gegensatz zu seinen Supermarkt-Kollegen. Weiterlesen

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Wo die Models schlemmen: Café Angelina in Paris

Ja, richtig gelesen: “Models” und “schlemmen” kommen in demselben Zusammenhang vor. Das mutet natürlich grotesk an, und irgendwie ist es das auch. Begonnen hat alles im Jahr 1903, und Models spielten damals noch keine große Rolle. Ein gewisser Anton Rumpelmayer gründete seinerzeit ein Café im Wiener Stil in der Rue Rivoli, direkt gegenüber den Tuilerien. Nun hört sich der Name “Rumpelmayer” irgendwie unsexy an, auf Deutsch wahrscheinlich noch mehr als auf Französisch (Rümm-pel-ma-jeer), und deshalb beschloss Anton, das Café nach seiner Schwiegertochter zu benennen, die auf den hübschen Namen “Angelina” hörte. Rumpelmayer, Angelina Rumpelmayer. Weiterlesen

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