
Große Ereignisse (und lange Flüge) werfen ihre Schatten voraus. Ich werde in der nächsten Zeit bei der ProWine Tokyo (15.-17. April) und der ProWine Singapore (21.-24. April) sein! Natürlich bin ich schon sehr gespannt darauf, was mich dort erwartet.
Inhaltlich möchte ich an das anknüpfen, was ich im Februar für den WEIN+MARKT-Artikel gemacht hatte: Schauen, wie sich deutscher Wein in Asien platziert, und welche Möglichkeiten es für welchen Weintyp und welche Zielgruppe gibt. Ich freue mich, in Tokio wieder Alexandra Berthelot-Kochi zu treffen, die dort das Deutsches Weininstitut, The German Wine Institute i.e. Wines of Germany worldwide repräsentiert.
Die zweite Sache wird eher eine Art »Weinmessen-Scouting« sein. Schließlich sind die ProWein-Ableger anders als in Düsseldorf keine komplett abgeschlossene Fachmesse. In Singapur ist die ProWein beispielsweise eingebunden in die Food & Hospitality Asia mit erwarteten 80.000 Besucher:innen, in Tokio in die FABEX. Beide Messen bieten nicht nur das gesamte gastronomische Programm an, sondern auch Wettbewerbe.
Beispielsweise den Young Chefs Grand Prix, die FHA Bakery Challenge oder den Asian Pastry Cup. Alles kleine »Culinary Class Wars« voller talentierter und ambitionierter Leute. Als ich vor längerer Zeit (und größerer professioneller Distanz) schon einmal auf einer ähnlichen Messe in Seoul war, hat mich die Kreativität jedenfalls richtig umgehauen.
Vielleicht weitet das noch einmal das Feld, wie und wo Wein zukünftig präsentiert und verkauft werden kann. Jedenfalls hoffe ich auf eine Menge neuer Anregungen, von denen ich zumindest in Ausschnitten hier auch berichten werde.
Wer mich auf einer der beiden Messen zum Kennenlernen, Fachsimpeln und Plauschen treffen möchte – please don’t hesitate to contact me!
P.S. Das Titelbild habe ich mit Hilfe der KI von Le Chat (Mistral AI) kreiert. Künstliche Intelligenz made in EU – und so schlecht ist es doch nicht geworden, oder?
